Erklärung, Beschreibung und Bedeutung über Ancus Marcius

Ancus Marcius Bedeutung, Erklärung und Definition.

Ancus Marcius oder auch Ancus Martius (* ? / † 616 v. Chr) war der Sage nach der vierte König von Rom

Ancus Marcius war der Enkel des Königs Numa Pompilius und kam 640 v. Chr nach Tullus Hostilius auf den römischen Thron. Obwohl er, wie sein Großvater, als gerechtigkeitsliebend und religiös galt, führte er einige Kriege, so gegen die Sabiner. An der damaligen Mündung des Flusses Tiber ließ er die Hafenstadt Ostia erbauen und verband die Tiberufer in Rom mit einer Pfahlbrücke. Er errichtete in der Stadt auch das erste Gefängnis. Ancus Marcius belebte viele Einrichtungen und Gebräuche, die einst sein Großvater eingeführt hatte und die nach dessen Tod in Vergessenheit geraten waren. Für seine beiden Söhne konnte er die Thronfolge nicht sichern.


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