Erklärung, Beschreibung und Bedeutung über Bezirk Suhl

Bezirk Suhl Bedeutung, Erklärung und Definition.

Der Bezirk Suhl wurde 1952 nach Auflösung der Länder in der DDR als einer von insgesamt 14 Bezirken (ohne Ost-Berlin) eingerichtet.

Table of contents
1 Verwaltungsgliederung
2 Regierungs- und Parteichefs
3 Dialekte bzw. Mundarten
4 Weitere Daten

Verwaltungsgliederung

Der Bezirk umfasste den Stadtkreis Suhl sowie folgende Kreise:

  1. Bad Salzungen
  2. Hildburghausen
  3. Ilmenau
  4. Meiningen
  5. Neuhaus
  6. Schmalkalden
  7. Sonneberg
  8. Suhl-Land

Mit der Wiedererrichtung der Länder auf dem Gebiet der DDR im Jahre 1990 wurden die Bezirke aufgelöst. Der Bezirk Suhl wurde dem Land Thüringen, ab 1994 Freistaat Thüringen zugeordnet.

Mit der Kreisreform, die im Freistaat Thüringen zum 1. Juli 1994 umgesetzt wurde, entstanden aus den bisherigen Kreisen größere Verwaltungseinheiten.

Regierungs- und Parteichefs

Erste Sekretäre der SED-Bezirksleitung

Vorsitzende des Rates des Bezirkes

  • 1952-1958 Fritz Sattler
  • 1958-1967 Wilhelm Behnke
  • 1967-1990 Arnold Zimmermann
  • 1990 Helmuth Vierling (kommissarisch)
  • 1990 Werner Ulbrich (Regierungsbevollmächtigter)

Dialekte bzw. Mundarten

Weitere Daten

  • Größe: 3876 Quadratkilometer, davon 50% Waldfläche
  • Einwohner (1961): 544.000
  • Kraftfahrzeug-Kennzeichen: O
  • Industrie: Forstwirtschaft, Holzver- und bearbeitung, Bergbau (Kalisalz, Schwerspat), Maschinenbau, Fahrzeugbau (Mopeds), Haushaltsgeräte, Elektotechnik, Glas-, Spielwaren- und Porzellanindustrie.

Der Bezirk Suhl war der kleinste Bezirk der DDR und wurde scherzhaft auch "Autonome Gebirgsrepublik" genannt.


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