Champions League Bedeutung, Erklärung und Definition.
Die Champions League (häufig abgekürzt mit "CL") ist der bedeutendste europäische Wettbewerb für Fußball-Vereinsmannschaften der Männer. Er wird unter dem Dach der UEFA ausgetragen. 32 Mannschaften spielen im partiellen Meisterschaftssystem und im K.-O.-System gegeneinander. Nach 76 Spielen wird der Champions-League-Sieger ausgespielt. Die bekannte TV-Hymne der Champions League ist von Tony Britten frei nach Georg Friedrich Händels Zadok The Priest arrangiert.
| Table of contents |
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2 Geschichte 3 Qualifikation 4 Champions League-Modus 5 Hintergrund 6 Deutsche Teilnehmer 7 Schweizer Teilnehmer 8 Endspiele 9 Stars der Endspiele 10 Siehe auch |
Aktuelle Saison
Vorrunde
Die 16 Mannschaften, welche die erste Runde überstanden haben, kommen nur aus den stärksten sieben Verbänden: Spanien (2), England (4), Italien (3), Deutschland (3) und Frankreich (2), Portugal und Niederlande (je 1).
Gruppensieger
AS Monaco, Bayer 04 Leverkusen, Juventus Turin, Olympique Lyon, Arsenal London, AC Milan, Inter Mailand, FC Chelsea
Tabellenzweiter
FC Liverpool, Real Madrid, FC Bayern München, Manchester United, PSV Eindhoven, FC Barcelona, Werder Bremen, FC Porto (Titelverteidiger)
Achtelfinale
Die Hinspiele des Achtelfinals finden am 22./23. Februar 2005 statt, die Rückspiele am 8./9. März. Nach Viertel- und Halbfinale steht dann am 25. Mai 2005 das Finale im Atatürk Olimpiyat Stadyumu in Istanbul auf dem Programm.
Die Champions League ist seit der Saison 1991/92 der neue Name des Europapokal der Landesmeister, der bis dahin in einem reinen K.O.-System ausgetragen wurde. Bis zur Saison 1996/97 blieb der Wettbewerb allein den Landesmeistern der einzelnen europäischen Verbände vorbehalten.
Mit Beginn der Saison 1999/2000 wurde die Champions League auf 32 Vereine aufgestockt, so dass die erfolgreicheren Verbände bis zu vier Teilnehmer entsenden. Gesetzt sind der Titelverteidiger, die Meister aus den Verbänden 1 bis 9 der UEFA-Fünf-Jahreswertung sowie die Vizemeister aus den Verbänden 1 bis 6 der UEFA-Fünf-Jahreswertung (16 Teams). Die anderen 16 Teams werden in einer Qualifikation (siehe unten) ermittelt.
Mit Beginn der Saison 2003/2004 wird in der Champions League nur noch eine Gruppenphase mit 32 Teams acht Gruppen a vier Mannschaften ausgetragen, vorher waren zwei Gruppenphasen zu spielen.
Bayern München (1974, 1975, 1976, 2001), der Hamburger SV (1983) und Borussia Dortmund (1997) waren bislang die einzigen deutschen Klubs, die diesen Wettbewerb gewannen.
Insgesamt streiten 72 Teams um die 32 Plätze in der Champions League. Gesetzt sind wie bereits erwähnt der Titelverteidiger, die Meister aus den Verbänden 1 bis 9 der UEFA-Fünf-Jahreswertung sowie die Vizemeister aus den Verbänden 1 bis 6 der UEFA-Fünf-Jahreswertung (16 Teams). Die übrigen 56 Mannschaften ermitteln in der Qualifikation, die aus drei Runden (K.o.-System mit Hin- und Rückspielen) besteht, weitere 16 Champions-League-Teilnehmer. Die aktuelle UEFA-Fünf-Jahreswertung finden sie hier.
Die UEFA-Fünf-Jahreswertung bestimmt also, welcher Verband mit wieviel Klubs in der Champions League bzw. im UEFA-Cup vertreten ist, und zu welcher Phase die Klubs in den Wettbewerb einsteigen. In die Wertung fließen die Ergebnisse aller Teilnehmer aus den Europapokal-Wettbewerben der letzten fünf Jahre ein. Derzeit gibt es in der UEFA-Fünf-Jahreswertung für einen Sieg zwei Punkte, für ein Remis einen Punkt sowie Bonuspunkte für das Erreichen des Viertel- bzw. Halbfinals und des Endspiels. Wer sich für die Gruppenspiele der Champions League qualifiziert, erhält einen weiteren Bonuspunkt.
Sind nach Beendigung aller Gruppenspiele zwei oder mehr Mannschaften punktgleich, entscheidet:
Bei den K.o.-Spielen (Achtel-, Viertel- und Halbfinale) entscheidet die Torgleichheit - wie üblich - die höhere Anzahl der Auswärtstore. Herrscht auch hier Gleichstand, gilt ab dieser Saison wider die alte, ursprüngliche Regel: Die Partie wird um 30 Minuten (2 X 15 Minuten) verlängert, auch in der Verlängerung gilt die Auswärtstor-Regel. Nur wenn die Verlängerung torlos bleibt, gibt es ein Elfmeterschießen. Damit wurde die in der vergangenen Saison gültige Silver Goal-Regel wieder abgeschafft.
Sollte eine Mannschaft alle Spiele gewinnen, fließen also insgesamt 18.205.345 Euro an Prämien auf das Vereinskonto.
Geschichte
Hauptartikel: Europapokal der LandesmeisterQualifikation
Aus Deutschland sind der Meister (dieses Jahr: Werder Bremen) und Vizemeister (Bayern München) automatisch für den reformierten Europapokal-Wettbewerb startberechtigt. Der Drittplatzierte (Bayer Leverkusen) der Bundesliga kann sich ebenfalls für die "Königsklasse" qualifizieren. Er steigt in die dritte Qualifikationsrunde ein. Den Teilnehmern dieser Runde ist im Falle des Ausscheidens ein Startplatz im UEFA-Pokal garantiert.
Der Vierte (VfB Stuttgart) der Fußball-Bundesliga darf nur im Uefa-Cup spielen, da nur der Viertplazierten der Ligen aus den Verbänden von Platz 1 bis 3 der UEFA-Fünf-Jahreswertung in die CL-Qulifikation darf und Deutschland ist nur vierter:
UEFA-Fünf-Jahreswertung
[Stand: 9. Dez. 2004]Qulifikations-Modus
Champions League-Modus
In der Champions League finden 76 Spiele statt, bevor am 25. Mai im Atatürk-Olympiastadion in der türkischen Metroploe Istanbul das Finale bevorsteht. Die UEFA lässt wieder mit ihren ursprünglichen Regeln spielen ohne Silver Goal und Golden Goal.
Die Champions League beginnt nachdem die Champions League-Qualifikation abgeschlossen ist mit der ersten Phase den Gruppenspielen: Gruppenspiele
In der ersten Phase spielen 32 Mannschaften:
Die 32 Vereine spielen in acht Vierer-Gruppen: Die Ersten und Zweiten verbleiben im Wettbewerb, die Drittplatzierten qualifizieren sich für die 3. Runde des UEFA-Pokals. Die Viertplatzierten der acht Gruppen spielen diese Saison nicht mehr international.Achtelfinale
Nach der Gruppenphase findet eine erneute Auslosung statt, alle 16 Mannschaften (die acht Gruppenersten und acht Gruppenzweiten), die die 1. Gruppenphase überstanden haben, kommen in die Lostöpfe. Im Anschluss an die erste Gruppenphase geht es im K.O.-System (mit Hin- und Rückspiel) weiter. Bei der Auslosung des Achtelfinales gilt:
Viertelfinale
Das Viertelfinale der Champions League wird frei ausgelost, das heißt auch Vereine aus einem Land können aufeinander treffen. Acht siegreichen Mannschaften des Achtelfinales spielen gegeneinander.Halbfinale
Im Halbfinale treffen die vier Sieger des Viertelfinales aufeinander. Es wird frei ausgelost.Finale
Im Endspiel auf neutralem Platz wird der Champions-League-Sieger gekrönt. Die UEFA wählt vorher ein angemessenes Stadion in Europa aus. Gibt es beim Finale, nach der regulären Spielzeit von 90 Minuten keinen Sieger, wird die Partie um 30 Minuten (2 X 15 Minuten) verlängert. Falls dann immer noch kein Sieger feststeht, entscheidet das Elfmeterschießen über den Champions League-Sieger.Hintergrund
Die Strafen
Nach drei Gelben Karten ist ein Spieler automatisch für die nächste Partie gesperrt, anschließend nach jeder weiteren zweiten (die fünfte, die siebte usw.). Ein Platzverweis hat eine Sperre von mindestens einem Spiel zur Folge, der Kontroll- und Disziplinarausschuss kann eine Verschärfung der Strafe beschließen. Diese Regeln gelten wettbewerbsübergreifend, also auch beim Wechsel von Champions League zu UEFA-Cup.Die Finanzen
Die Prämien wurden gegenüber dem Vorjahr nicht geändert: Für das Erreichen der Vorrunde bekam jeder der 32 Vereine 3.576.050 Euro. Zusätzlich gibt es in jedem Gruppenspiel folgende Prämien: 325.095,44 Euro für einen Sieg und 162.477,25 für ein Unentschieden. Für den Einzug ins Achtelfinale erhalten die Teams zusätzlich je 1.625.477,25 Euro, die acht Viertelfinalisten kassieren jeweils weitere 1.950.572,62 und die vier Halbfinalisten je 2.600.763,50. Der unterlegene Finalist erhält 3.901.145,25 Euro, der Titelgewinner 6.501.909 Euro.Das Label
Die Vermarktung des Labels Champions-League und insbesondere der Fernseh- und Werberechte durch die Firma "T.E.A.M. Television Event And Media Marketing AG", Luzern ist eine Erfolgsgeschichte des Marketings. Das Marketingkonzept der Championsleague hat neue Industriestandards definiert und wurde zu einer wichtigen Einnahmequelle der Top-Fussballclubs in Europa.Deutsche Teilnehmer
In der Qualifikation scheiterten: Hansa Rostock, 1. FC Kaiserslautern (beide 1991/92), VfB Stuttgart (1992/93), 1860 München (2000/01), Borussia Dortmund (2003/04).
Für den aktuellen Wettbewerb (2004/05) sind Werder Bremen als Meister und Bayern München als Vizemeister qualifiziert. Als Dritter der letzten Saison hat sich Bayer 04 Leverkusen in der Qualifikation gegen Banik Ostrau durchgesetzt und somit für die Champions League qualifiziert.
Die aktuellen deutschen Vereinen der Champions League und ihr Abschneiden in dieser Saison sind hervorgehoben.Schweizer Teilnehmer
In der Qualifikation scheiterten: FC St. Gallen (2000), FC Sion (1997), Servette Genf (1999)
| Saison | Stadion | Sieger | Gegner | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| 2004/05 | Atatürk Olimpiyat Stadyumu, Istanbul | |||
| 2003/04 | Arena AufSchalke, Gelsenkirchen | FC Porto | AS Monaco | 3:0 |
| 2002/03 | Old Trafford, Manchester | AC Mailand (2) | Juventus Turin | 0:0 n.V., 3:2 n.E. |
| 2001/02 | Hampden Park, Glasgow | Real Madrid (3) | Bayer 04 Leverkusen | 2:1 |
| 2000/01 | Giuseppe-Meazza-Stadion, Mailand | Bayern München | FC Valencia | 1:1 n.V., 5:4 n.E. |
| 1999/00 | Stade de France, Paris | Real Madrid (2) | FC Valencia | 3:0 |
| 1998/99 | Camp Nou, Barcelona | Manchester United | Bayern München | 2:1 |
| 1997/98 | Amsterdam ArenA, Amsterdam | Real Madrid | Juventus Turin | 1:0 |
| 1996/97 | Olympiastadion, München | Borussia Dortmund | Juventus Turin | 3:1 |
| 1995/96 | Olympiastadion, Rom | Juventus Turin | Ajax Amsterdam | 1:1 n.V., 4:2 n.E. |
| 1994/95 | Ernst-Happel-Stadion, Wien | Ajax Amsterdam | AC Mailand | 1:0 |
| 1993/94 | Olympiastadion, Athen | AC Mailand | FC Barcelona | 4:0 |
| 1992/93 | Olympiastadion, München | Olympique Marseille | AC Mailand | 1:0 |
| 1991/92 | Wembley-Stadion, London | FC Barcelona | Sampdoria Genua | 1:0 n.V. |
Stars der Endspiele
Siehe auch
UEFA, Liste der Europapokalsieger
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