Duisburg Bedeutung, Erklärung und Definition.
| Wappen | Karte | |||||||
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| Wappenabbildung auf ngw.nl | ||||||||
| Basisdaten | ||||||||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | |||||||
| Regierungsbezirk: | Düsseldorf | |||||||
| Regionalverband: | Regionalverband Ruhr | |||||||
| Kreis: | Kreisfreie Stadt | |||||||
| Fläche: | 232,82 km² | |||||||
| Einwohner: | 506.496 (31. Dezember 2003) | |||||||
| Bevölkerungsdichte: | 2.175 Einwohner/km² | |||||||
| Höhe: | 31 m ü. NN | |||||||
| Postleitzahl: | 47001-47279 (alt 4100) | |||||||
| Vorwahlen: | 0203, 02065, 02066, 02841, 02151 | |||||||
| Geografische Lage: | 51° 27' nördl. Breite 6° 45' östl. Länge | |||||||
| Kfz-Kennzeichen: | DU | |||||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 1 12 000 | |||||||
| Stadtgliederung: | 7 Stadtbezirke mit 46 Stadtteilen | |||||||
| Hausanschrift der Stadtverwaltung: | Burgplatz 19 47051 Duisburg | |||||||
| Website: | www.duisburg.de | |||||||
| E-Mail-Adresse: | info@stadt-duisburg.de | |||||||
| Politik | ||||||||
| Oberbürgermeister: | Adolf Sauerland (CDU) | |||||||
| Schulden: | 1,56 Mrd. € (Stand: 31. Dezember 2002) | |||||||
| Bevölkerung | ||||||||
| Arbeitslosenquote: | 13,7 % (30. April 2004) | |||||||
| Ausländeranteil: | 15,01 % (31. Dezember 2003) | |||||||
| Altersstruktur: |
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Die Stadt in ihren heutigen Grenzen ist das Ergebnis mehrerer Gebietsreformen, durch welche umliegende Gemeinden und sogar größere Städte, darunter die ehemalige Großstadt (seit 1910) Hamborn (seit 1911 Stadtkreis Hamborn), nach Duisburg eingegliedert wurden. Schon kurz vor der ersten größeren Eingemeindung 1905 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt die 100.000-Grenze und machte Duisburg zur Großstadt. Heute steht Duisburg mit ihren etwa 504.000 Einwohnern an 12. Stelle unter den Großstädten Deutschlands. Die Stadt ist ein bedeutendes Zentrum der Stahlindustrie und verfügt über die größte Ausdehnung an Produktionsstätten dieses Bereichs weltweit. Zudem stehen mittlerweile sämtliche der sechs im Ruhrgebiet betriebenen Hochöfen in Duisburg, sodass der Standort 49% der gesamten Menge an Roheisen und 34,4 % der Menge an Rohstahl in Deutschland erzeugt (Stand 2000).
Duisburg liegt am Rande des Niederbergischen Hügellandes, an der Mündung der Ruhr in den Rhein. Das Stadtgebiet erstreckt sich zu beiden Seiten der genannten Flüsse. Unweit nördlich von Duisburg, in Dinslaken, mündet die Emscher ebenfalls in den Rhein.
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Duisburg. Sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordosten genannt:
Oberhausen und Mülheim an der Ruhr (kreisfreie Städte), Ratingen (Kreis Mettmann), Düsseldorf, Meerbusch und Krefeld (kreisfreie Städte) sowie Moers, Rheinberg und Dinslaken (alle Kreis Wesel)
Das Stadtgebiet Duisburgs besteht heute aus 7 Stadtbezirken, die sich in Stadtteile beziehungsweise Ortsteile unterteilen. In jedem Stadtbezirk gibt es eine Bezirksvertretung. Diese werden bei jeder Kommunalwahl neu gewählt. Vorsitzender der Bezirksvertretung ist der Bezirksvorsteher. Die Bezirksvertretungen sind zu wichtigen, den Stadtbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören.
Die 7 Stadtbezirke mit ihren zugehörigen Stadtteilen:
Intensive Ausgrabungen haben eine feste Besiedlung des hochwassergeschützten "Burgplatzes" bereits im ersten nachchristlichen Jahrhundert nachgewiesen. Der "Alte Markt" war seit dem 5. Jahrhundert der zentrale Handelsplatz der Stadt, die durch ihre Lage am Hellweg und an einer Rheinfurt ausgezeichnet war. Die Römer unterhielten hier eine regelmäßige Präsenz zur Sicherung des Rheinübergangs und der Ruhrmündung.
Aufgrund seiner günstigen geografischen Lage auf eine Hochterrasse am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr wurde Duisburg zum Sitz einer Königspfalz und freie Reichsstadt; darüber hinaus war Duisburg eine Hansestadt. Durch die Verlagerung des Rheins von der Stadt weg, die vor etwa 1000 Jahren geschah, und der im 13./14. Jahrhundert zunehmende Verlandung des dann toten Rheinarms vor der Stadt, wurde die wirtschaftliche Entwicklung jedoch unterbrochen. Von der Kaufmannsstadt entwickelte sich Duisburg zur Ackerbürgerstadt. Das Wirken von Gerhard Mercator und die Gründung der Universität 1655 schufen die Anerkennung als "Gelehrtes Duisburg" ("Duisburgum Doctum").
Das Aufblühen von Tabak- und Textilmanufakturen im 18. Jahrhundert leitete eine Entwicklung ein, die mit der Industrialisierung zur "Montanstadt" führte. Große Industriewerke (Thyssen, Krupp, ...) bestimmten die Stadtentwicklung maßgeblich mit. Um die Werke entstanden ganze Stadtteile für die Arbeiter der einzelnen Betriebe.
Als logistisches Zentrum des Ruhrgebietes und bedeutender Standort der Chemie- und Hüttenindustrie wird Duisburg bald zum primären Angriffziel alliierter Bomber. Dabei werden nicht nur die Industrianlagen, sondern auch gezielt die zivile Bevölkerung angegriffen. Die deutschen Verteidigungsbemühungen bleiben letztlich erfolglos und können die Zerstörung der Stadt nicht verhindern. Als Einflugschneise zum Ruhrgebiet erlebt Duisburg ab 1943 praktisch tägliche Luftalarme.
Die 299 Bombenangriffe im 2. Weltkrieg zerstörten das alte Stadtbild nahezu vollkommen. 80% der Wohngebäude wurden zerstört oder stark beschädigt. In der Folge wurde praktisch die gesamte Stadt inklusive der Infrastruktur neu aufgebaut, wodurch die meisten historischen Merkmale verschwanden.
Duisburg-Hamborn war zwischen 1929 und 1935 der Name der heutigen Stadt Duisburg. Ihren damaligen Doppelnamen erhielt die Stadt, als die kreisfreie Stadt Duisburg mit der kreisfreien Stadt Hamborn und den Ortschaften Huckingen, Mündelheim und Rahm (Amt Angermund, Kreis Düsseldorf) zu einer neuen kreisfreien Stadt vereinigt wurde. Da Doppelnamen jedoch meist unerwünscht waren, wurde 1935 der Name in Duisburg geändert.
Weitere Umbenennungen im rheinisch-westfälischen Industrieraum bei Städten mit Doppelnamen:
Das Stadtgebiet der Stadt Duisburg hat sich wie folgt entwickelt:
Im 19. Jahrhundert bildete die Stadt Duisburg mit der Ortschaft Angerhausen-Wanheim die "Bürgermeisterei Duisburg". Zum Stadtgebiet gehörten noch weitere Dörfer beziehungsweise Wohnplätze und Siedlungen mit eigenem Namen, wie etwa Duissern, Feldmark, Neuenkamp, Neudorf, Kaßlerfeld und Hochfeld. 1857 wurde die Bürgermeisterei Duisburg geteilt. In der "Stadt Duisburg" wurde die Städteordnung eingeführt und die "Bürgermeisterei Duisburg-Land" umfasste die Ortschaft Wanheim. 1874 wurde Duisburg eine kreisfreie Stadt. 1902 wurde die Bürgermeisterei Duisburg-Land mit der Stadt Duisburg vereinigt. Es folgten noch weitere Eingliederungen, und zwar:
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind entweder Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).
Geografie
Nachbargemeinden
Stadtgliederung
Geschichte
Nachrömische Zeit
Mittelalter
Neuzeit und Industrialisierung
Zweiter Weltkrieg
Nachkriegszeit
Duisburg-Hamborn
Eingemeindungen
Einwohnerentwicklung
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Duisburg gehörte von Anfang an zum Erzbistum Köln und war dem Achidiakonat Xanten unterstellt. 1543 wurde auf Beschluss des Rates der Stadt im evangelischen Sinne gepredigt und in den Folgejahren auch das Abendmahl in beiderlei Gestalt ("Brot und Wein") gefeiert, sodass bis 1555 die Reformation endgültig Fuß fassen konnte. Vorherrschend war das reformierte Bekenntnis. 1610 wurde der Synodalverband der reformierten Gemeinden Jülich, Kleve und Berg gegründet, zu dem auch die Gemeinde in Duisburg gehörte. Die Gegenreformation konnte sich nicht durchsetzen. 1727 bildete sich auch eine lutherische Gemeinde. Beide Konfessionen vereinigten sich 1891 zur unierten Gemeinde von Duisburg. In preußischer Zeit wurde Duisburg Sitz einer Superintendentur innerhalb der Evangelischen Kirche in Preußen beziehungsweise der rheinischen Provinzialkirche, aus der später der Kirchenkreis Duisburg innerhalb der heutigen Evangelischen Kirche im Rheinland hervorging. Dieser wurde später in die Kirchenkreise Duisburg-Nord und Duisburg-Süd geteilt, jedoch zum 1. Juli 2004 wieder vereinigt. Die meisten evangelischen Gemeinden der Stadt Duisburg gehören somit heute zum Kirchenkreis Duisburg, Walsum gehört jedoch zum Kirchenkreis Dinslaken und die linksrheinischen Orte gehören zum Kirchenkreis Moers. Duisburg ist Sitz der großen Hilfsorganisation Kindernothilfe.
Die auch nach der Reformation in Duisburg verbliebenen Katholiken gehörten auch weiterhin zum Erzbistum Köln. Nach dessen Auflösung 1801 kamen die linksrheinischen Pfarrgemeinden zum Bistum Aachen, die rechtsrheinischen zum Bistum Münster. 1821 kamen alle Pfarrgemeinden der heutigen Stadt zum Bistum Münster. 1958 kamen die meisten rechtsrheinischen Orte zum neugegründeten Bistum Essen, während die linksrheinischen und einige Gemeinden im Norden der heutigen Stadt Duisburg beim Bistum Münster verblieben. Die 36 Pfarrgemeinden Duisburgs im Bistum Essen gehören zu den Dekanaten Duisburg-Süd, Duisburg-Mitte, Duisburg-Ruhrort und Duisburg-Hamborn. Die 18 Pfarrgemeinden Duisburgs innerhalb des Bistums Münster gehören zum Dekanat Duisburg-West und zum Pfarrverband Walsum innerhalb des Dekanats Dinslaken.
Die evangelischen und katholischen Gemeinden in Duisburg sind Mitglied in der 1993 gegründeten Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Duisburg. Dieser Arbeitsgemeinschaft gehören noch folgende Duisburger Gemeinden und Kirchen an: Griechisch-Orthodoxe Kirche, Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche und Armenische Apostolische Kirche sowie die Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Freikirchen (darunter unter anderem Evangelisch- freikirchliche Gemeinde - Baptisten, die Evangelisch-methodistische Kirche - Methodisten und die Gemeinde Gottes Duisburg).
Ferner sind in Duisburg auch die Neuapostolische Kirche sowie die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage vertreten.
Die jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen zählt über 1000 Mitglieder.
An der Spitze der Stadt Duisburg stand schon seit etwa 1270 ein Rat und seit 1275 zwei Bürgermeister. Der Rat hatte 10 bis 22 Mitglieder. Der Wahlmodus für den Rat wurde mehrfach geändert. In der Regel wechselten seine Mitglieder jährlich am 10. August (Laurentiustag). Ab 1566 behielt sich der Herzog von Kleve das Recht, den Bürgermeister und 2 Räte selbst zu ernennen. Dennoch machte der Herzog hiervon kaum Gebrauch. Neben dem Rat taucht seit dem 15. Jahrhundert ein weiteres Gremium als Bürgerbeteiligung auf, der "Sechzehner". Ihm gehörten je 4 Vertreter der 4 Stadtviertel an. Ein weiteres größeres Gremium war der "Vierundzwanziger". Jedoch kann man bei beiden Gremien nicht von einer echten Bürgerbeteiligung im heutigen Sinne sprechen. Sie hatten meist nur beratende Funktion. 1713 wurde die freie Ratswahl vorübergehend aufgehoben. 1807 wurde in französische Zeit die Munizipalverfassung mit einem Munizipalrat eingeführt. Seit 1856 gab es "Stadtverordnete", später Ratsherren. Die Leitung der Stadt übernahm in französischer Zeit der Maire, in preußischer Zeit ein Bürgermeister beziehungsweise später Oberbürgermeister.
Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" bezeichnet. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Desweiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1997 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt.
2004 wurde zum ersten Mal ein CDU-Mitglied Oberbürgermeister der Stadt. Adolf Sauerland gewann im zweiten Wahlgang mit 61,2 Prozent gegen seine Vorgängerin Bärbel Zieling SPD.
Oberbürgermeister seit 1873
Der Stadtrat der Stadt Duisburg hat insgesamt 74 Mitglieder. Diese verteilen sich seit der letzten Wahl vom 26. September 2004 wie folgt auf die einzelnen Parteien:
Das Wappen von Duisburg zeigt in von Gold und Rot geteiltem Schild oben einen wachsenden, rot gezungten schwarzer Doppeladler, unten eine dreitürmige silberne gezinnte Burg. Die Stadtflagge ist weiß-rot belegt mit dem Wappen. Das Wappen wurde der Stadt am 31. Januar 1977 vom Regierungspräsidenten in Düsseldorf verliehen. Es ist jedoch bereits im Jahre 1527 bezeugt. Es kann teilweise als "redendes" Wappen bezeichnet werden, denn die Burg weist auf den Namen der Stadt hin. Der Reichsadler deutet auf die Zugehörigkeit zum Reich und weist auf die ehemalige Reichsfreiheit hin, die jedoch bereits 1290 an die Herren von Kleve verpfändet war.
Das Wappen der Stadt Duisburg unterliegt einer kommunalen Wappensatzung. Zur Nutzung ist eine Erlaubnis erforderlich. Weitere Infos gibt es unter 0203 283 3648.
Die Stadt Duisburg unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
Duisburger Hafen
Der Duisburger Hafen "duisport" ist nicht nur der größte europäische Binnenhafen, sondern auch offiziell Seehafen. Mit flussgängigen Seeschiffen werden von hier im Linienverkehr Häfen in Europa, Afrika und im vorderen Orient bedient. Die verschiedenen Hafenbecken liegen teilweise am Rhein, überwiegend jedoch an der Ruhrmündung im Stadtteil Ruhrort.
Jährlich werden rund 40 Mio. Tonnen Güter aller Art umgeschlagen. Über 20.000 Schiffe laufen jährlich den Hafen an. Kernstück sind die öffentlichen Hafenanlagen mit einer Ausdehnung von 740 Hektar, 21 Hafenbecken von über 180 ha ergeben eine Uferlänge von 40km. Dazu kommt noch das Logport Logistic Center Duisburg mit 265 ha Fläche. Etliche Unternehmen verfügen darüber hinaus über private Hafenanlagen, so dass der Gesamtumschlag bei 70 Mio. Tonnen liegt.
Straße und Schiene
Die Stadt Duisburg ist gut an das deutsche Autobahnnetz angeschlossen. Folgende Bundesautobahnen führen durch das Stadtgebiet oder nahe daran vorbei: A 3, A 40, A 42, A 57, und A 59. Ferner führt die Bundesstraße 8 durch Duisburg.
Duisburg verfügt über den ICE-Fernbahnhof Hauptbahnhof, 10 Regionalbahnhöfe, sowie vier S-Bahn-Stationen. Im Eisenbahngüterverkehr ist Duisburg jedoch nach Stillegung seiner Rangierbahnhöfe Duisburg-Wedau und Duisburg Hbf/Güterbahnhof kein Eisenbahnknoten mehr, aber es besteht dort nach wie vor in Hamborn als Europas größte Werksbahn der "Gemeinschaftsbetrieb Eisenbahn und Häfen" bei der ThyssenKrupp AG.
Die S-Bahn bedient zusammen mit einer U-Bahn-Linie und einem dichten Netz an Straßenbahn- und Bus-Linien der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) der Stadt. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr zu benutzen.
Duisburg ist Sitz folgender Einrichtungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts:
Über das aktuelle Tagesgeschehen in Duisburg berichten mehrere Tageszeitungen, unter anderem die "Westdeutsche Allgemeine" (WAZ), die "Neue Ruhr Zeitung" (NRZ) und die "Rheinische Post" (RP). Seit 2001 gibt es in Duisburg einen lokalen Fernsehsender (aksf), der ab 2005 als erster privater Lokal-TV-Sender in Nordrhein-Westfalen sein Programm ausstrahlen will.
Duisburg bietet ein reichhaltiges Angebot an kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen. Ein Highlight im Duisburger Kulturjahr sind die alljährlich stattfindenden Duisburger Akzente, welche sich seit 1977 mit einem gesellschaftlich oder kulturpolitisch aktuellen Thema auseinandersetzen.
Daneben hat Duisburg aufgrund seines Alters, sowie seiner Geschichte als Hafen-, Handels- und Industriestadt auch in architektonischer Hinsicht für den interessierten Besucher einiges zu bieten. Die Bandbreite reicht hier von der um das Jahr 900 begonnenen Pfarrkirche St. Johann Baptist in Duisburg-Hamborn, bis zum Micro-Electronic-Centrum in Duisburg-Neudorf aus dem Jahr 1995. Beispielhaft seien hier außerdem der Landschaftspark Duisburg-Nord, das Wilhelm-Lehmbruck-Museum, der Technologiepark Duisburg, die Duisburger Königstraße ("Brunnenmeile") sowie der umstrukturierte Duisburger Innenhafen genannt.
Duisburg ist Sitz des Landessportbunds NRW.
Dem Sportinteressierten steht in Duisburg eine breites Angebot an Sportarten zur Verfügung. Neben den obligatorischen wie Leichtathletik, Ballsportarten (Fuß-, Hand-, Volleyball usw.), Asiatische Kampfsportarten (Judo, Karate, Jiu-Jitsu) seien hier auch die etwas exotischeren Sportangebote wie Tauchen im Gasometer (Landschaftspark Du-Nord), sowie Klettern im Landschaftspark Du-Nord genannt.
In Duisburg sind der traditionsreiche Fußballzweitligist MSV Duisburg und der Oberligist Hamborn 07, sowie der Frauen-Bundesligist FCR 2001 Duisburg zu Hause. Das alte Wedaustadion wird gegenwärtig in eine moderne Fußballarena mit einem Fassungsvermögen von 30.000 Zuschauern umgebaut.
Der Eissportverein Duisburg "Die Füchse" GmbH spielt in der zweiten Eishockeybundesliga. Spielstätte ist die SCANIA Arena im Stadtteil Wedau direkt neben dem Stadion des MSV.
Im linksrheinischen Rheinhausen ist der traditionsreiche Handball-Regionalligist und ehemalige Bundesligist OSC Rheinhausen beheimatet. Dessen Heimspiele werden in der Sporthalle an der Krefelder Straße ausgetragen.
Bekannt geworden ist die Sportstadt Duisburg unter anderem durch die Ausrichtung von Kanu- und Ruderweltmeisterschaften auf der Regattaanlage Du-Wedau (siehe Sportpark Wedau), sowie die Ausrichtung der Universiade 1989. Ein fester Bestandteil im Duisburger Sportkalender ist auch der seit 1981 stattfindende Rhein-Ruhr-Marathon, mit inzwischen mehr als 4000 Teilnehmern.
2005 finden in Duisburg die World Games der nichtolympischen Sportarten statt.
Die Stadt Duisburg beziehungsweise die Stadt Hamborn und andere heute zu Duisburg gehörigen Städte haben folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Verleihungsdatum:
Folgende Persönlichkeiten sind in Duisburg geboren. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr beziehungsweise -tag:
Zur Bibliografie Duisburgs siehe Duisburg (Literatur)
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Politik
Oberstadtdirektoren 1946-1997
Stadtrat
Bereits kurz nach der Wahl ist die DAL in der CDU-Fraktion aufgegangen, die AMP hat sich mit der FDP-Fraktion zusammengeschlossen, und die Duisburger PBP hat sich von ihrer Bundespartei getrennt und in Bürger-Union 2004 umbenannt.Wappen
Städtepartnerschaften
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Öffentliche Einrichtungen
Medien
Bildung und Forschung
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
Museen
Bauwerke
Sonstige Einrichtungen
Duisburg verfügt über eine breite Palette von Freizeiteinrichtungen. Zu nennen sind insbesondere der Sportpark Wedau mit Regattabahn, MSV-Stadion, beleuchteter Nachtlaufstrecke, Wasserskibahn, Fußball- und Tennisplätzen. Das Gelände eines ehemaligen Hüttenwerkes, einer Zeche und einer Kokerei wurde zu einem rund 200 ha großen Park neuen Typs entwickelt. Der Landschaftspark Duisburg-Nord mit dem erhaltenen Hochofenwerk bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wie Klettern in alten Erzbunkern oder Tauchen im Gasometer. Der die Unzähligen Uferbereiche des Rheins, der Duisburger Stadtwald, die Sechsseenplatte, sowie diverse weitere Seen und Parks bieten vielfältige Erholungsmöglichkeiten.
Eine reichhaltige Kneipenlandschaft findet sich rund um den Innenhafen und im Dellviertel. Aus kultureller Sicht sind das Stadttheater, Musicaltheater, Wilhelm Lehmbruck Museum, Kultur- und Stadthistorisches Museum (es beheimatet die Mercator-Sammlung), sowie Deutschlands erstes Kindermuseum zu nennen. Im Sommer gibt es regelmäßige Hafenrundfahrten durch Europas größten Binnenhafen.Sport
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Weitere 'Auszeichnungen'\ der Stadt sind:
Söhne und Töchter der Stadt
Andere Persönlichkeiten, die in Duisburg wirkten, ohne dort geboren zu sein
und nicht zuletzt
Für einen Gesamtüberblick mit weiteren Persönlichkeiten siehe Literatur
Weblinks
