Figuren aus Mittelerde Bedeutung, Erklärung und Definition.
Die von J. R. R. Tolkien geschaffene Fantasy-Welt Mittelerde ist von einer Vielzahl von Menschen, Elben, Hobbits und anderen Rassen bewohnt. Mittelerde ist ein Kontinent auf Arda (der Erde) und einer der Handlungsorte der Romane Der kleine Hobbit, Der Herr der Ringe und Das Silmarillion.
Die in diesem Artikel angegebenen Informationen wurden den Büchern Tolkiens entnommen. Der gleichnamige Film "Der Herr der Ringe" stellt manche Personen und Ereignisse anders dar.
Siehe auch: Länder und Städte aus Mittelerde, Gegenstände aus Mittelerde
Eru Ilúvatar
Eru Ilúvatar (Eru von Quenya: Der Eine, Ilúvatar von "Ilúvë" - All und "Atar" - Vater) ist in der Romanwelt des John Ronald Reuel Tolkien (d.h. in seinem postum veröffentlichten Werk "Das Silmarillion") der transzendente Schöpfergott, der, wie in der Ainulindale ("Lied der Heiligen") beschrieben, aus seinen Gedanken die "Ainur" schuf, das heißt "Die Heiligen". Er brachte ihnen auch die drei Themen bei, aus denen später "Ea", die Welt also, entstehen sollten.
Das charakteristische an diesem Gott ist, dass er niemals direkt auf Ea eingreift. Er gewährt einigen der Ainur jedoch auf ihr zu verweilen.
Damit schafft Tolkien eine Art Symbiose zwischen Mono- und Polytheismus. Denn er verleiht den Valar ("Die Mächtigen"-Jene Ainur die nach Mittelerde gingen) schöpferische Kraft, sodass auch einer der Valar ein Volk erschuf- die Zwerge nämlich.
Doch erschuf er auch Morgoth, eine Art Urquell alles Bösen.
Er wurde in Tolkiens Mittelerde nie in Altären oder Tempeln verehrt. Lediglich auf der untergegangenen Insel Númenor gab es auf dem Meneltarma einen Kultort für Eru Ilúvatar.
Singular Ainu. Wesen, geschaffen aus dem Geiste Ilúvatars; irgendwo zwischen christlichen Engeln und heidnischen Göttern einzuordnen. Sie sangen die Große Musik, die der Ursprung "Eas", der "Welt die ist", war. Die Geschichte dieses Liedes ist in der Ainulindale erzählt. Einige von den Ainur stiegen nach Ea hinab. Diese sind die Valar und die Maiar.
Singular Vala. Die Valar sind Ainur, die sich auf die Welt begeben, um sie zu gestalten. Hierzu nehmen sie Gestalt an. Acht der Valar, die Aratar sind besonders mächtig und finden in den Geschichten immer wieder Erwähnung: Manwe, Varda, Ulmo, Yavanna, Aule, Mandos, Nienna und Orome. Manwe ist der König der Valar.
Melkor ist durch seinen Fall zum Bösen in dieser Liste nicht enthalten, obwohl er der mächtigste der Valar ist.
Die Valar gestalteten die Welt nach dem Bild, das sie in der Musik der Ainur vor Ilúvatar erschaffen hatten, doch durch Melkors Anstrengungen erreichten sie nie die Perfektion, sodass die Welt nur ein Kompromiss zwischen der göttlichen Vorstellung und tiefböser Zerstörungswut ist.
Die 7 männlichen Valar:
Von den Elben wird er Morgoth, der Dunkle Feind der Welt oder Bauglir, der Erzwinger genannt. Er wendet sich sehr früh gegen das Werk Ilúvatars. Als Ainu bringt er Misstöne in die Große Musik ein und legt damit das Fundament für die dunklen Seiten von Mittelerde.
Er zerstört ständig die Werke der anderen Valar und erschafft die bösen Geschöpfe der Welt.
Viele Maiar und Menschen werden von ihm verführt oder durch Knechtschaft in seine Dienste gezwungen.
Zum Ende des ersten Zeitalters wird Melkor nach dem Krieg des Zorns von den Valar in die Zeitlose Leere verbannt. In Mittelerde bleiben aber noch viele seiner Diener erhalten (unter anderem auch Sauron), die weiterhin seinen Willen umsetzen.
Er ist ein Bruder im Geiste von Melkor, und ist nach Melkors Ausscheiden aus den Reihen der Ainur der Mächtigste der Valar. Er regiert in Valinor in seinen Hallen auf Taniquetil, dem Höchsten aller Berge, und ist Herr über die Winde von Arda (der Welt). Ihm unterstehen auch direkt die Adler. Seine Gemahlin ist Varda, Göttin der Sterne, die von den Elben auch Elbereth genannt wird.
Varda ist die mächtigste der Valier (Begriff für die weiblichen Valar). Sie wird als überirdische Schönheit beschrieben, in deren Antlitz noch das Licht Ilúvatars lebt. Licht ist zugleich auch ihr Machtmittel.
Sie ist unter den Valar und Valier diejenige, die am meisten von den Elben verehrt und geliebt wird, denn sie erschuf die Sterne, in deren Schein die Elben am See Cuiviénen erwachten. Daher kommt der Name Elbereth, Sternenkönigin. Ein anderer Name ist auch Tintalle, die Entzünderin.
Sie ist diejenige, die von Melkor/Morgoth am meisten gefürchtet wird.
Singular Maia, von gleicher Art wie die Valar, doch minderen Ranges.
Sauron ist ursprünglich ein Maia Aules. Er wird aber dann von Morgoth (Melkor), dem bösen Vala verführt. Bei dessen Sturz in die Außenwelt entkommt Sauron und beginnt in Mittelerde seine Ränke zu schmieden. Er verführt Menschen und Zwerge, wird aber schließlich von Númenorern, einem Menschenvolk, gefangen. Durch List gelingt es ihm, Númenor gegen die Valar aufzuhetzen.
Gegen Ende des 2. Zeitalters baut er ein neues Heer auf, wird aber von Ereinion Gil-galad, einem Elben, und Isildur, einem Menschen, in einer Schlacht besiegt, und das 3. Zeitalter beginnt. Doch Sauron entkommt und beginnt von neuem, seine Macht aufzubauen. Dies mündet schließlich im großen Ringkrieg, der im Herrn der Ringe aufgezeichnet ist.
Melian, die Maia, verliebte sich in Elwe, auch bekannt als Elu Thingol ('Graumantel'), König von Doriath. Sie legte einen Banngürtel um das Reich Doriath, um es so vor bösen Kräften zu schützen. Den durchdringen konnte nur, wem es von ihr erlaubt war. Sie ist die Mutter von Lúthien Tinúviel. Ihr Name leitet sich von dem Quenya Wort "melyanna" ab, was Liebesgeschenk bedeutet. Nach der Ermordung ihres Ehemannes verließ sie Doriath und ihr Banngürtel verlor seine Macht.
'Valaraukar' (Feuergeissler) genannt.
Balrogs waren, wie Sauron, von Morgoth, dem dunklen Vala, verführte Maiar. Sie hatten die Gestalt gehörnter Wesen, die sich in Feuer und Schatten hüllten.
Die meisten gingen in der Schlacht, die zum Fall von Angband führte, zugrunde, doch gelang es einer kleinen Menge zu entkommen. Einer von ihnen flüchtete sich in die tiefsten Abgründe von Mittelerde. Als die Zwerge die Minen von Moria immer tiefer in die Erde gruben, weckten sie diesen Balrog wieder auf. Er erschlug viele der Zwerge, unter ihnen auch König Durin. Sie flohen und nannten den Balrog "Durins Fluch". Er wurde von Gandalf in den Abgrund gerissen, als er mit den Gefährten durch die Minen von Moria ging. Gandalf kämpfte mit ihm von den Tiefen des Nebelgebirges bis zum Gipfel des Zirak Zigil, wo er den Balrog dann vernichtete. Wo die anderen sich befanden ist bis heute ein Rätsel.
Die Istari sind Maiar in der äußeren Erscheinungsform von Menschen, die allerdings kaum oder gar nicht altern.
Sie erschienen um das Jahr 1000 im dritten Zeitalter im Westen Mittelerdes, nachdem Sauron wiedererstarkt war. Sie wurden von den Valar geschickt, damit sie die Völker Mittelerdes im Kampf gegen Sauron unterstützen können. Es waren fünf: zuerst Saruman der Weiße, dann zwei Blaue (Pallando und Alatar) von denen nichts überliefert ist, Radagast der Braune und zuletzt Gandalf der Graue.
Saruman, der Weiße, welcher der Älteste unter ihnen ist und als erster die Gestaden Mittelerdes betreten hat, ist auch ihr Anführer und hat den Vorsitz im Weißen Rat.
Nachdem Saruman die freien Völker Mittelerdes verraten hat, indem er gemeinsame Sache mit Sauron macht, verliert er seinen Platz im Weißen Rat. Gandalf wird nun der Anführer des Widerstandes gegen Sauron.
Gandalf ist eine der Hauptfiguren im Epos Der Herr der Ringe.
Gandalf ist ein Maia, ein Helfer der Valar. Die einfachen Menschen nehmen ihn meist als "Zauberer" wahr. Sein Schwert Glamdring wurde von den Elben geschmiedet und streckte den Balrog in den Minen von Moria nieder.
Gandalf ist bei den Völkern und in den Landstrichen Mittelerdes unter unterschiedlichen Namen bekannt: Gandalf Sturmkrähe (vom König von Rohan, dessen Geist vergiftet war), Grauer Pilger, Graurock, Mithrandir (bei den Elben), Tharkûn, Incánus, Láthspell (von GrÃma Schlangenzunge) oder einfach Wanderer. Olórin war sein Name im Segensreich Aman, bevor er als einer der fünf Istari nach Mittelerde geschickt wurde. Er war die persönliche Wahl von Manwe.
Gandalf der Graue stürzt gegen Ende des ersten Bandes "Die Gefährten" in den Minen von Moria mit einem Balrog kämpfend in einen Abgrund. In diesem Kampf besiegte Gandalf den Balrog, musste dafür aber mit seinem Leben bezahlen. Nach seinem Tod wurde er jedoch von den Valar als "Gandalf der Weiße" zurückgeschickt. Dies geschieht im zweiten Band Die zwei Türme.
Als Gandalf der Weiße nimmt er den Platz Sarumans im Weißen Rat ein und verstößt Saruman aus dem Orden. Er nimmt nun eine weit aktivere Rolle im Kampf um Mittelerde ein und tritt als Weißer Reiter im Kampf um Minas Tirith in Erscheinung. Spätestens damit wird er zu einer der zentralen Hauptfiguren der Geschichte.
J. R. R. Tolkien hat Gandalf als Charakter gesehen, der den Figuren der Geschichte beratend zur Seite steht. Die Rückkehr und die aktivere Rolle als Gandalf der Weiße bereute er später wieder.
siehe dazu auch: Figuren_aus_Mittelerde#Schattenfell
Von Radagast ist in Tolkiens Geschichten nur selten zu lesen. Er ist weniger mächtig und weise als Saruman und Gandalf. Sein Spezialgebiet sind Flora und Fauna (speziell Vögel) von Mittelerde.
Radagast ist auch bekannt als Freund der Tiere bzw. als "Radagast der Braune". Er ist einer der fünf Istari, genau wie Gandalf, Saruman, und die beiden Blauen Zauberer (Alatar und Pallando).
Im Herrn der Ringe täuscht Saruman Radagast, um Gandalf nach Isengart und damit in die Falle zu locken. Dies wird allerdings nur am Rande erwähnt. Im Ringkrieg selbst scheint Radagast keine größere Rolle gespielt zu haben; sein weiteres Schicksal bleibt unklar.
In Quenya lautet sein Name Aiwendil, Freund der Vögel. Wahrscheinlich besteht ein Zusammenhang zu Svarozic.
Saruman der Weiße war ursprünglich der Größte der Zauberer und auch Anführer seines Ordens.
Sein Name unter den Maia lautete einst "Curumo", die Elben nannten ihn nach seiner Ankunft in Mittelerde "Curunir", den "Mann der schlauen Pläne".
Zuerst war Saruman die treibende Kraft im Krieg gegen Sauron. Später aber wurde er von der Gier nach der Macht des Ringes zum Verrat veranlasst.
Seine Festung Isengart wurde im Ringkrieg von den Ents belagert.
Nach dem Untergang Saurons wurde er freigelassen, und brachte das Auenland unter seine Herrschaft.
Dort kam er durch die Hand seines Dieners GrÃma ums Leben.
Die Erstgeborenen, von Ilúvatar geschaffen, sie kamen vor den Menschen in die Welt. Sie haben das Vorrecht der Unsterblichkeit. Es ist ihnen bestimmt, in Aman, den Unsterblichen Landen zu leben und viele verlassen von den Grauen Anfurten Mittelerde um dorthin zu segeln. Bis zum heutigen Tage haben sie alle die Gestade Mittelerdes verlassen.
siehe auch: Elben
Tochter Elronds und CelebrÃans. Man nennt sie auch Undomiel, was soviel wie dunkle Schönheit bedeutet. Als sie sich in Aragorn, den Thronerben von Gondor, einen Menschen, verliebt, tritt sie als sie das sterbliche Leben wählt, in die Fußstapfen ihrer Vorfahrin Lúthien Tinúviel, die ihre Unsterblichkeit für Beren aufgab. Sie schenkt Aragorn einen Sohn names Eldarion und mehrere Töchter. Nach seinem Tod geht sie nach Lórien, wo sie bis zum nächsten Winter lebt. Ihr Grab liegt auf dem Dol Amroth.
Arwen bedeutet Edelfrau.
Elrond (geboren im ersten Zeitalter in den Häfen von Sirion) ist einer der ältesten Geborenen in der Zeit des Herrn der Ringe. Er ist Sohn von Earendil und Elwing. Er wird wie sein Bruder Elros vor die Wahl gestellt, ob er Elb oder Mensch sein soll. Er entscheidet sich für ersteres, anders als sein Bruder, der mit den Menschen auf die Insel Numenor zieht und der erste König der Numenorer wird. In den Unruhen um Eregion im zweiten Zeitalter zieht Elrond sich in ein Tal im Nebelgebirge zurück und gründet dort Bruchtal im Jahr 1697. Im dritten Zeitalter heiratet er Galadriels Tochter CelebrÃan und wird Vater von Elladan, Elrohir und Arwen. Er wird Mitglied des Weißen Rates. Im Ringkrieg hat er eine wichtige Rolle inne. In seinem Haus in Bruchtal leitet er den Rat von Elrond, sorgt für Entsendung der Dunedain zur Unterstützung Gondors und greift selber in den Kampf in seiner Region ein. Nach dem Ende des Ringkrieges verlässt er Mittelerde Richtung Aman.
Feanor war der älteste Sohn Finwes und das einzige Kind von Finwe und MÃriel Serinde; er war Halbbruder Fingolfins und Finarfins, Gemahl von Nerdanel, Vater von Maedhros, Maglor, Celegorm, Caranthir, Curufin, Amrod und Amras. Er galt als der größte der Noldor und ihrer Rebellion, war Schüler des Valar Aule, und der Erfinder der feanorischen Schrift sowie Schöpfer der Silmarilli und der PalantÃri. Er fiel in Mithrim in der Schlacht Dagor-nuin-Giliath, niedergestreckt vom Herrn der Balrogs.
Sein Name war auch Curufinwe (von curu, Geschicklichkeit). Diesen Namen gab er selbst seinem fünften Sohn, Curufin; doch wurde er immer mit dem ihm von seiner Mutter gegebenen Namen Feanáro, Feuergeist, gerufen, der im Sindarin die Form Feanor erhielt.
Ein Fürst der Noldor. Mit seiner ersten Gemahlin MÃriel Serinde zeugte er seinen Sohn Feanor, den Feuergeist. Nach dem Tode MÃriels heiratete er Indis von den Vanyar, die ihm zwei Söhne namens Fingolfin und Finarfin schenkte. Fingolfin ist der Vater der hohen Könige der Noldor Fingon und Turgon und von Aredhel-ar-Feiniel, der weißen Dame der Noldor. Der jüngere Finarfin heiratete Earwen von Alqualonde, eine der Teleri und Verwandte von Elu Thingol. Deren Kinder waren Finrod Felagund, Herr von Nargothrond, Orodreth, dessen Tochter Nimloth, die Großmutter Elronds war, Angrod, Aegnor, und die jüngste und einzige Tochter Galadriel. Finwe fand den Tod im Zuge der Rebellion der Noldor.
Galadriel ist die Herrin von Lothlórien, dem Goldenen Wald, und eine Fürstentochter der Noldor. Sie entstammt dem Haus Finwe, dem auch Feanor angehörte, und wurde in Valinor zur Zeit der zwei Bäume geboren. Feanors Halbbruder Finarfin, Finwes Sohn, ist ihr Vater, und ihre Mutter ist Earwen von Alqualonde. Sie hat vier Brüder, Finrod Felagund, den ältesten von ihnen, Orodreth, Angrod und Aegnor. Ihr Vatername Artanis bedeutet "Edle Maid" und ihr Muttername Nerwen in etwa "Mann-Mädchen", aufgrund ihrer körperlichen Größe und Stärke.
Mit dem Auszug der Noldor aus Valinor gelangt Galadriel nach Mittelerde. In Doriath begegnete sie Celeborn und lernte ihn lieben. Ihre einzige Tochter CelebrÃan heiratet später Elrond, den Herrn von Imladris, und wird Mutter von den Zwillingen Elladan und Elrohir sowie von Arwen Abendstern. An Celeborns Seite gelangt Galadriel schließlich nach Lothlórien, wo sie bis zu ihrer Rückkehr in den Westen verbleibt.
Sie ist Trägerin des Elbenrings Nenya, des weißen Rings des Wassers. Ihr Name, Galadriel (qu. Alátariel) bedeutet etwa "Strahlenbekränzte Maid" und bezieht sich auf ihr goldfarbenes Haar, sie erhält ihn von Celeborn als Zeichen seiner Liebe.
Das Auftreten zweier Noldor mit dem selben Namen scheint ein Widerspruch im Werk Tolkiens zu sein: Sie können keine verschiedenen Personen gewesen sein, da Elben Namen nie doppelt vergeben. Eine Wiedergeburt, bzw Rückkehr aus Mandos' Hallen scheidet auch aus, da dies explixit nur ein einziges Mal bei Luthien Tinuviel gestattet war.
Legolas ist einer der neun Gefährten, die den Einen Ring nach Mordor bringen sollen. "Legolas" ist elbisch für "Grünblatt". Legolas ist der Sohn von Thranduil, dem Herren des Düsterwaldes. Zusammen mit Gimli verließ er viele Jahre nach dem Ende des Ringkrieges Mittelerde in Gondor, als beide in ein Boot zu den Westlichen Landen einschifften.
Lúthien, Tochter des Elbenkönigs Thingol und der Maia Melian, lebte im ersten Zeitalter Mittelerdes. Größere Bedeutung innerhalb der Mythologie Tolkiens erfährt sie durch ihre Beteiligung an der Beschaffung eines Silmarils aus der Krone des dunklen Vala Morgoth. Wegen ihrer Liebe zu dem Menschen Beren nahm sie die Sterblichkeit an und begründete somit das Geschlecht der Halbelben. Da Beren ihren Namen bei der ersten Begegnung mit ihr nicht kannte, nannte er sie Tinúviel, Nachtigall. Deren einziger Sohn Dior heiratete Nimloth, und sie bekamen eine Tochter namens Elwing, die später die Mutter von Elrond und Elros wird.
Auch Elu Thingol, der Graumantel. Bei dem Zuge der Elben in den Westen traf er, Elwe, der Fürst der Lindar, auf die Maia Melian und verliebte sich in sie. Zunächst befand er sich wie in einem Rausch. Aus diesem erwacht, kehrte er zu seinem Volk zurück, heiratete Melian und gründete mit ihr das Reich Doriath, welches sie zum Schutze mit einem Zauberbann, bekannt als Melians Gürtel, umgab. Sie gebar ihm eine Tochter names Lúthien, das schönste Kind, das je unter der Sonne schritt.
Die Menschen traten mit dem Aufgehen der Sonne in die Welt. Sie waren im Gegensatz zu den Elben sterblich und selbst aus der Sicht der Zwerge kurzlebig.
Ihr größter Vorteil war, dass sie sich schnell vermehrten, jedoch nicht so schnell wie Orks.
Bald bevölkerten sie den Osten (Rhûnrim oder schwarze Menschen). Dort wurden sie jedoch von bösen Mächten unterjocht und einige flohen in den Norden und Westen, wo sie die Reiche Beleriands und Anors erreichten.
Sie wurden "Edain" (= das zweite Volk, die Nachkommer) genannt.
Aragorn, Sohn des Arathorn, Nachfahre von Isildur, ein Dúnedain-Fürst. Er ist Erbe der Königswürde von Númenor. Bevor er zu der Gemeinschaft des Ringes stößt und später seinen rechtmäßigen Platz beansprucht, trifft er als Waldläufer unter dem Namen Streicher auf die Hobbits.
Er hat noch viele andere Namen, in seiner Kindheit wird er von den Elben Estel (=Hoffnung) genannt. Wer seine Herkunft kennt, nennt ihn auch Dunadan, sein Krönungsname ist König Elessar (=Elbenstern).
Er heiratet die Elbin Arwen Undomiel, die für ihn ihre Unsterblichkeit aufgibt, und bekommt von ihr einen Sohn Eldarion, und mehrere Töchter, deren Namen unbekannt sind.
Beren, Sohn des menschlichen Helden Barahir und seiner Frau Emeldir, war der erste Mensch, der mit Luthien eine Elbin zur Frau gewann. Dazu musste er auf Geheiß des Brautvaters, des Elbenkönigs Thingol, allerdings zunächst eine unlösbar scheinende Aufgabe erfüllen, die Beschaffung eines Silmarils aus der Krone des dunklen Vala Morgoth. Mit Luthien gelang es ihm, dieses Ziel zu erreichen, er wurde aber wenig später durch den Wolf Carcharoth getötet. Als erster und einziger Mensch kehrte er durch Fürsprache seiner Frau Luthien, die dafür ihre eigene Unsterblichkeit aufgab, von den Toten zurück.
Beregond ist ein Soldat vom dritten Wachbataillon in Minas Tirith. Bei seinen Spaziergängen durch die weiße Stadt freundet sich Pippin mit ihm an. Beregond hat einen zehnjährigen Sohn mit dem Namen Bergil, den Pippin ebenfalls kennenlernt.
Sohn von Beregond und guter Freund von Pippin. Zur Zeit des Ringkrieges ist er ca. 14 Jahre alt.
Boromir wurde 2978 (3. Zeitalter) als ältester Sohn Denethors II. (Truchsess von Gondor) geboren. Nach einem prophetischen Traum (den auch sein jüngerer Bruder Faramir träumte), zog er nach Bruchtal (engl. Rivendell) um ihn sich deuten zu lassen.
Als ältester Sohn und Erbe des Truchsessen trug er das Horn von Gondor.
Er begleitete die Gemeinschaft des Ringes bis zu den Rauros-Fällen, wo es bei einem Streit zwischen ihm und Frodo zum Bruch der Freundschaft kam. Er war mehr und mehr vom Ring eingenommen, den er nicht als Gefahr sondern vielmehr als mächtige Waffe sah, die man nicht vernichten dürfe. Seine Tat hatte zur Folge, dass Frodo sich von der Gemeinschaft trennte, indem er sich mit dem Ring unsichtbar machte und floh.
Boromir versuchte dies wieder gut zu machen und verlor sein Leben im tapferen Kampf gegen Orks bei der Verteidigung von Merry und Pippin.
Er wurde in einem Boot bestattet zusammen mit seinen Waffen und dem in zwei Teile zerborstenem Horn.
Sein jüngerer Bruder Faramir sah ihn später auf dem Anduin gen Süden treibend.
Éomer lebte vom Jahre 2991 3. Zeitalter bis ins Jahre 63 4. Zeitalter.
Sein Name bedeutet "der Pferd-Berühmte".
Er ist der Neffe von König Théoden. Er war der 3. Marschall der Riddermark.
In der Zeit in der Saruman Théoden beeinflusste, wurde Éomer aus Rohan verbannt.
Durch Gandalfs Hilfe wurde diese Beeinflussung durch Grima Schlangenzunge aufgedeckt und Grima fortgejagt. Théoden ernannte Éomer daraufhin zum ersten Marschall der Riddermark, was ihn damit zum Erben Théodens machte. Nachdem er tapfer bei der Schlacht in Helms Klamm und auf dem Pelennor kämpfte, wurde er nach Théodens Tod in dieser Schlacht zum König der Riddermark.
Éowyn ist die Nichte von König Theoden und wuchs in dessen Haus auf. Lange pflegte sie den alten König. Als sie Aragorn begegnete, verliebte sie sich unglücklich in ihn. Als ihr Onkel mit seinen Männern in den Krieg zieht, verkleidet sie sich als Mann und nennt sich Dernhelm. In der großen Schlacht um Minas Tirith besiegt sie den Hexenkönig, wobei sie schwer verwundet wird. Doch in den Häusern der Heilung wird sie dank Aragorns heilenden Händen schnell wieder gesund. Genauso wie Faramir, Boromirs Bruder, den sie dort kennenlernt und sich in ihn verliebt. Am Ende heiratet sie Faramir.
Faramir lebte vom Jahre 2983 des 3. Zeitalters bis zum Jahre 83 des 4. Zeitalters.
Er heiratete Eowyn, wie im 3. Band des Herrn der Ringe beschrieben.
Im Ringkrieg war Faramir der Hauptmann der Waldläufer von Ithilien.
Er war einer der besten menschlichen Bogenschützen seiner Zeit.
Als sein Bruder Boromir starb, fiel er in große Trauer,
dennoch war er ein tapferer Kämper.
Als sein Vater, Denethor II. erfuhr, dass Boromir gestorben war,
wünschte er sich, Faramir wäre tot und sein erster Sohn
Boromir am Leben. Als Aragorn König von Arnor und Gondor wurde,
wurde er Statthalter Gondors und Fürst von Emyn Arnen.
Nach der Schlacht von Osgiliath, sah er in seiner Genesung Éowyn und verliebte sich in sie.
Nach Ende des Ringkrieges heirateten sie.
Er lebte vom Jahre 2949 bis zum Jahre 3019 des 3. Zeitalters, und war der 17. König von Rohan.
Théoden wurde unter Sarumans und GrÃmas Einfluss fast gezwungen,
seine Herrschaft abzulegen. Als er von Gandalf geheilt wurde,
verbannte er GrÃma aus seinem Reich.
Théoden fiel in der Schlacht auf dem Pelennor.
Sein Ross Schneemähne wurde von einem Pfeil getroffen, stürzte und begrub ihn unter sich.
Die Ostlinge unterstützten Sauron in der Schlacht auf dem Pelennor. Sie waren dunkelhäutig und verwildert. Einst von den Menschen des Westens verdrängt, gab Sauron ihnen die Chance sich zu rächen und verprach ihnen leere Luft. Sie stellten sich unter den Kriegsdienst Saurons und waren von nun an Söldner, die dem dunklen Herscher gegen die freien Völker Mittelerdes in Schlachten zu Hilfe kommen sollten. Nach der großen Schlacht am Pelennor flohen die überlebenden Ostlinge zurück in ihre Heimat und wurden lange nicht mehr in der Nähe der Grenzen Gondors gesichtet.
Im Peter-Jacksons "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" wurden sie leider nicht in der Schlacht am Pelennor gezeigt. Dafür aber die Haradrim (Südlinge), auch Söldner Saurons, die den Ostlingen sehr ähnlich waren.
Die Zwerge wurden vom Vala Aule, dem Schmied, noch vor den Elben und Menschen erschaffen. Aule war ungeduldig und wollte nicht auf die Kinder Ilúvatars warten, um Schüler für seine Kunst zu bekommen. Er erschuf sie daher im Geheimen. Es wurden damit die sieben Väter der Zwerge erschaffen.
Ilúvatar adoptierte die Zwerge als seine eigenen Kinder und hauchte ihnen einen eigenen Willen ein, nachdem er erkannte, dass Aule bereit war, seine Geschöpfe zu opfern. Sie durften aber erst nach den erstgeborenen Kindern (den Elben) die Welt erblicken. So legte Aule die Zwerge unter der Erde zum Schlafen und weckte sie erst nach dem Erscheinen der ersten Elben wieder auf.
Aule erschuf die Zwerge stark und unnachgiebig, damit sie Melkor widerstehen konnten. Sauron schaffte es z.B. nicht sie mit den Ringen der Macht zu verführen, wie die Menschen.
Zwerge leben erheblich länger als Menschen, aber nicht ewig. Was nach ihrem Tod passiert, ist unklar: Entweder werden sie wieder zu Stein, aus dem Aule sie geschaffen hat oder sie werden in einem gesonderten Raum von Mandos' Hallen neben den Elben und Menschen gesammelt, bis das Ende der Welt hereinbricht.
siehe auch: Zwerg
Er begleitete Thráin den II. auf Fahrt im Jahre 2841 des 3. Zeitalters welches Thráin das Leben kostete. Ein Jahrhundert später, als die Zeit des Krieges der Zwerge mit den Orks begann, schloss er sich Thorin an.
Nach dem Tode des Drachen Smaug ließ er sich zunächst in Erebor nieder. 2989 des 3. Zeitalters brach er mit vielen weiteren Zwergen als dessen Anführer nach Khazad-dûm, oder Moria, auf, um das alte Zwergenreich wieder zu gründen und zu neuer Macht auferstehen zu lassen. Fünf Jahre nach ihrer Ankunft wurde er von einem Ork in Azanulbizar erschlagen.
Gimli wurde im Jahre 2789 des 3. Zeitalters geboren und verbrachte seine Jugend in den Ered Luin. Sein Vater war Gloin, einer der 13 Zwerge, denen Bilbo sich auf der Reise zum Erebor anschloß (siehe "Der kleine Hobbit"). Auch sein Großvater Oin war ein Mitglied dieser 13 Zwerge.
Gimli war Mitglied der Ringgemeinschaft. Wegen der engen Freundschaft zum Elb Legolas wurde er "der Elbenfreund" genannt. Gemeinsam mit Legolas verließ er (als einziger Zwerg) im Jahr 120 des 4. Zeitalters die Gestade Mittelerdes um in Valinor zu leben.
Der letzte der Klein-Zwerge, Negyth Nibin (auch Nogotheg, Zwerglinge genannt). Er lebte mit seinen Söhnen auf dem Amon Rudh, und gab Túrin Turambar und den Seinen Unterschlupf, verriet sie aber als er von einer Gruppe von Orks gefangen genommen wird. Er wurde von Húrin, Túrins Vater, in Nargothrond erschlagen.
Thorin Eichenschild (engl. Thorin Oakenshield) lebte vom Jahre 2735 bis zum Jahre 2941 des 3. Zeiltalters. König von Durins Volk vom Jahre 2190 bis zum Jahre 2289 des 3. Zeitalters.
Er führte eine große Anzahl von Zwergen aus Durins Volk von Erebor zu den Ered Mithrin.
Bilbo und Frodo haben außerdem am gleichen Tag Geburtstag.
Der Hauptcharakter der Tolkien-Trilogie wurde in den Filmen von Elijah Wood dargestellt, der durch die Verfilmung zum Weltstar aufstieg.
Zu hohen Ehren gelangt Pippin, als er Thain des Auenlandes und ebenso wie Merry von König Elessar 14 V.Z. zum Ratsherrn des Nördlichen Königreichs ernannt wird.
Pippins Name ist wahscheinlich von dem lateinischen Wort peregrinus inspiriert worden, da dieses Wanderer bzw. Pilger bedeutet.
Elanor, Frodo, Rose (Rosie), Merry, Pippin, Hamfast, Goldfranse, Magarite (nach seiner Schwester), Primula (nach Frodos Mutter), Bilbo, Rubinie, Robin, Tolman (Tom wahrscheinlich nach Tom Bombadil).
Er schrieb den Schluss des Textes, der als der Herr der Ringe überliefert ist.
Wie Der Ring zu ihm kam
Er und sein Freund Déagol fuhren eines Tages mit einem kleinen Boot in die Schwertfelder hinaus. Während Déagol angelte stöberte Sméagol am Ufer herum. Ein Fisch biss an und Déagol wurde von ihm bis an den Grund des Sees gezogen.
Dort fand er den Einen Ring und tauchte wieder auf. Sméagol hatte ihn beobachtet, blieb aber hinter ihm versteckt.
Déagol bestaunte seinen Fund und war sehr glücklich über ihn.
Plötzlich trat Sméagol hervor und fragte ihn, ob er ihm den Ring doch nicht schenken wolle, da er ja heute Geburtstag habe. Déagol antwortete aber, dass er ihm bereits etwas geschenkt habe. Daraufhin erwürgte Sméagol Déagol, versteckte seine Leiche, die nie gefunden wurde, steckte sich den Ring an den Finger und ging ins Dorf zurück.
Sméagol bemerkte, dass, wenn er den Ring trug, ihn niemand sehen konnte. Er nützte dies aus und spionierte anderer Leute Geheimnisse aus, woraus er dann seinen Nutzen zog. Er wurde mit der Zeit immer scharfsinniger und hellhöriger, für alles was andere verletzen konnte. Wenn Sméagol sichtbar war mieden ihn seine Verwandten und stiessen ihn herum, was er ihnen dann heimzahlte.
Da er nur noch Brabbel- und Gluckslaute von sich gab, nannten ihn alle bald nur noch Gollum.
Zu guter letzt verstieß ihn die Großmutter, die Autoritätsperson des Dorfes.
Sméagol war zunächst etwas traurig darüber, doch schon bald darauf zog er einen Fluss aufwärts, verzehrte Fisch roh und wurde sehr lichtscheu. Da er nun begann das Licht zu hassen, ging er in die Nebelberge und grub sich dort einen Stollen und eine Höhle, sodass kein Lichtstrahl mehr auf ihn fiel.
Dort verdarb der Ring seine Seele endgültig. Gollum nannte ihn "seinen Schatz" und wurde im Laufe der Zeit zu einer gespaltenen Persönlichkeit.
In den Filmen "Der Herr der Ringe" wurde er, wenn er nicht computeranimiert war, von Andy Serkis dargestellt.
In den Filmen "Der Herr der Ringe" wurde er von Thomas Robins dargestellt.
Ents, auch Baumhirten genannt, wurden geschaffen, um die Pflanzen (Olvar), insbesondere die Bäume, vor Elben und Menschen zu beschützen. Obwohl sie über zwei Beine, zwei Arme, ein Gesicht, etc. verfügen, sehen sie Bäumen zum Verwechseln ähnlich, außer sie bewegen sich gerade. Ents verfügen über eine sehr lange Lebensspanne, die sich über mehrere Zeitalter erstrecken kann. Viele verbleiben lange Zeit reglos an einer Stelle, einige werden bäumisch. Auf der anderen Seite gibt es viele Bäume, die von den Ents eine Sprache erlernen, eigene Stimmen bekommen und in gewisser Weise entisch werden. Diese Bäume werden Huorns genannt.
In der Zeit des Ringkrieges leben im Wald Fangorn (benannt nach dem Ältesten unter ihnen) nur noch Ent-Männer. Über das Schicksal der Ent-Frauen ist bekannt, das sie sich von den Entmännern trennten und in den Braunen Landen niederliessen, die später verwüstet wurden. Die Ent-Männern suchten nach vielen Jahren Trennung erfolglos die Ent-Frauen, die Suche spiegelt sich in Hobbiterzählungen, die sagen, sie hätten im Norden des Auenlands laufende Bäume gesehen.
Im Ringkrieg halten sich die Ents anfangs neutral, da Wälder die Reiche der Menschen im Allgemeinen überdauern. Erst als die Rodungen von Sarumans Orks an den Bäumen Fangorns vom ältesten Ent Baumbart wahrgenommen werden, greifen sie in das Geschehen ein.
Baumbart, auch Fangorn genannt, ist der Ent, der älteste unter ihnen. Er trifft Merry und Pippin, beruft das Entthing ein und führt die Gespräche mit Gandalf.
Ein Ent, der als "hastig" gilt, seit er eine Frage eines älteren Ents beantwortet hat, bevor sie ganz ausgesprochen war! In der Herr der Ringe begleitet er Merry und Pippin während das Entthing tagt.
Melkor, der von den Elben Morgoth genannt wird, versklavte viele Elben. Er folterte sie über eine lange Zeit und züchtete aus Ihnen das elende Volk der Orks.
Die Orks sind von Hass auf ihren Meister erfüllt, der sie erschaffen hat. Sie folgen ihm allerdings, weil sie große Furcht vor ihm haben.
siehe auch: Ork
Die Uruk-Hai sind eine vom Zauberer Saruman geschaffenen Mensch-Ork-Hybride. Sie werden, im Gegensatz zu den Orks, durch Tageslicht nicht geschwächt und sind größer und ausdauernder. Sie machen im Wesentlichen Sarumans militärische Stärke bei seinem Feldzug auf Rohan aus.
Im ersten Zeitalter verlässt das erste Mal ein Feuerdrache des Nordens (Urulóki)
die Tore von Angband (die Festung von Morgoth/Melkor): Glaurung. Dieser Drache hat noch keine Flügel wie die späteren Generationen und wird daher auch als Großer Wurm betitelt.
Drachen haben ein sehr hohes Lebensalter, so war Glaurung schon einhundert Jahre alt, als er sich das erste Mal zeigte. In diesem Alter hatte er kaum die Hälfte seiner späteren Größe erreicht.
Ihre tödlichste Waffe ist das Speien von Feuer. Sie verbrennen alles, was sie in ihrer Umgebung finden können. Drachen haben aber auch Spaß daran, sich mit Menschen oder Elben zu unterhalten, um sie zu verzaubern. Durch die Sprache ziehen sie ihr Opfer in ihren Bann und können es dadurch manipulieren. Nur ein sehr starker Wille und ein gefestigter Charakter kann einem Drachen widerstehen.
Auch ein toter Drache hat noch seine Gefahren: Sein Blut ist giftig und verbrennt alles, was mit ihm in Berührung kommt.
Die Lieblingsbeschäftigung eines Drachen liegt darin, Menschen, Elben und Zwerge zu überfallen, alle zu töten, die Umgebung durch Feuer zu verwüsten, alle Schätze zu einem Berg zusammenzutragen und sich auf diesem auszuruhen.
siehe auch: Drache (Mythologie)
Tom Bombadil ist eines der größten Rätsel in Tolkiens Werken. Er ist ein nicht näher beschriebenes Wesen, das in Gestalt eines alten, fröhlichen Mannes auftritt und in einem Tal in der Nähe des Auenlandes zusammen mit seiner Gemahlin Goldbeere lebt.
Er ist erwiesenermaßen kein Mensch, da der Ring keine Wirkung auf ihn hat. Er ist auch kein Elb, da er bereits da war, als die Elben begannen, westwärts zu wandern. Er ist kein Vala, da diese alle bekannt sind. Auch die Theorie, er sei Ilúvatar selbst ist nicht haltbar, da Ilúvatar keine Gestalt hat. Ebenfalls dagegen, dass er ein Maia ist, spricht, dass der Ring keine Auswirkungen auf ihn hat. Allerdings sagt Gandalf in Bruchtal, dass Tom sein eigener Herr sei und dass deshalb der Ring ihm nichts anhabe.
Seine Herkunft wird wohl ewig ein Rätsel bleiben, und noch vielen weiteren Spekulationen als Nährboden dienen.
Bemerkenswert ist, dass er magische Gesänge kennt (Er singt den Grabunhold von der Welt), sowohl diese als auch die Geisterwelt sieht (Frodo mit Ring) und sich in seinem Land (selbstauferlegte Beschränkung?) sehr schnell bewegen kann (einen Hobbit-Tagesmarsch in weniger als einer Minute).
Tolkien schrieb in einem seiner Briefe folgendes zu dieser Gestalt:
"Ein paar Rätsel muss es immer geben, sogar in einem mythischen Zeitalter. Tom Bombadil ist eines."
Nach Angaben der Ardapedia stammt die Vorlage für Tom Bobadil aus einem britischen Kinderbuch.
Ein Olifant, oder Mûmak, ist ein elefantenähnliches, jedoch ungleich größeres Wesen, das von den Haradrim (Südlingen) als "Kriegsgerät" mitgebracht wurde, um Sauron im Kampf gegen Gondor zu unterstützen.
Um das Jahr 3000 fing sie Gollum, ließ ihn aber wieder frei unter der Bedingung, dass er ihr Nahrung beschaffte. Im Jahre 3019 im dritten Zeitalter, auf dem Weg zum Schicksalsberg, führte Gollum Frodo und Samweis zu Kankras Lauer, in der Hoffnung, sie würde Frodo töten, so dass er den Einen Ring erbeuten könne. Kankra lähmte Frodo, wurde aber von Sam mit der Phiole Galadriels geblendet und mit dem Schwert Stich verwundet. Über Kankras weiteres Schicksal schreibt Tolkien nichts.
Die Nazgûl sind jene Könige der Menschen, die im Zweiten Zeitalter von Sauron Ringe der Macht annahmen. Alle Neun unterlagen der Macht der Ringe und wurden zu den Ringgeistern, körperlosen Wesen weder tot noch lebendig. Sie waren die mächtigsten Diener Saurons und ihm bedingungslos ergeben. Möglicherweise werden sie von Sauron auch dadurch beherrscht, dass dieser die Macht über ihre neun Ringe hat.
Nazgûl stammt aus Saurons Dunkler Sprache und bedeutet Ringgeist. Nazg, Ring, findet sich auch in der Ringinschrift auf dem Einen Ring. Gûl bezeichnet die Diener Saurons aus der Geisterwelt und hat wahrscheinlich nichts mit Arabisch ghûl zu tun.
Der Fürst der Nazgûl, auch als Hexenkönig von Angmar bekannt, gründet ca. im Jahre 1300 des Dritten Zeitalters des Hexenreich von Angmar. Von dort überzieht er Arnor mit Krieg, was letztlich zum Untergang des letzteren führt.
Die Nazgûl bereiten Dol Guldur und Mordor auf die Rückkehr ihres Meisters vor, erobern Minas Ithil (seitdem Minas Morgul genannt) und töten den letzten (kinderlosen) König von Gondor. Erst im Jahre 3018 des Dritten Zeitalters kommen sie als "Schwarze Reiter" wieder hervor. Sie suchen nach "Beutlin" im "Auenland", um Sauron den Einen Ring zurückzubringen. Gollum muss jene beiden Wörter unter endloser Folter ausgesprochen haben, nachdem er von Orks in der Nähe Mordors gefangen genommen wurde. Da das Auenland jedoch gemeinhin unbekannt ist, suchen sie es im Tal des Anduin, dem Ursprungsort Gollums. Sie erreichen das Auenland erst im Herbst und verpassen Frodo, der gerade nach Bruchtal aufbricht, nur sehr knapp. Die Reise nach Bruchtal entwickelt sich somit zu einer Flucht vor den Nazgûl, auf der Frodo auf der Wetterspitze von der Morgulklinge des Hexenkönigs verwundet wird. An der Bruinenfurt bei Bruchtal werden die Nazgûl von einer magisch ausgelösten Flutwelle überrollt und Frodo kann entkommen.
Nachdem die Nazgûl dadurch ihrer Umhänge und Pferde beraubt wurden, erscheinen sie in späteren Kapiteln als Boten auf geflügelten Tieren, Angst und Schrecken verbreitend. Sie erfüllen jeden mit tödlicher Angst und lassen die Hoffnung aus dem Herz verschwinden. Auch das Heer Gondors wird von dieser grausamen Macht zermürbt. Bei der Belagerung von Minas Tirith wird der Hexenkönig von Eowyn erschlagen, wodurch sich die 1000 Jahre alte Prophezeihung des Elben Glorfindel erfüllt, der Hexenkönig würde nicht von einem Mann getötet werden.
Da die Macht der Nazgûl an den Einen Ring geknüpft ist, vergehen die übrigen Acht nach der Vernichtung des Ringes.
Eine Vampirbotin von Morgoth. Sie brachte Angst und Schrecken über Mittelerde und war genauso grausam wie ihr Herr Morgoth. Während Morgoths Untergang wurde sie von herabfallenden Steinfelsen getroffen und danach nie wieder gesehen. Ihr tatsächlicher Tod ist daher ungewiss.
Schattenfell ist der Name des Pferdes, welches Gandalf nach dessen Wiederkehr durch Mittelerde trägt. Der Hengst ist einer der Mearas und gehört damit einer sagenumwobenen und seltenen Rasse an. Er gilt als Fürst aller Rösser und duldet nur Gandalf auf seinem Rücken.
Der Hund von Valinor. Half Luthien und Beren, in die Feste Thangorodrim einzudringen, um Morgoth die Silmaril zu entwenden. Starb an seinen schweren Verletzungen, die er sich im siegreichen Kampf gegen Carcharoth zugezogen hatte.
'Feuerrachen', stärkster der Hunde Morgoths, Wachhund vor Thangorodrim.
Teleri
Die Teleri waren neben den Vanyar und den Noldor, die dritte und größte Schar der Eldar, auf der Wanderung von Cuiviénen nach Westen zu den Valar nach Valinor. Sie wurden von Elwe und Olwe angeführt.
Auf der langen Wanderung verirrten sich viele der Teleri und sie waren sich uneinig. So zerbrach diese große Schar. Einige gingen in die Wälder von Mittelerde oder verweilten an den Küsten. Andere blieben lange an dem Fluß Anduin. Doch viele fürchteten sich vor diesem dunklen Ort, und Lenwe, ein Untertan von Olwe, führte diese, die Nandor, nach Süden. Schließlich erreichte Elwe mit seinen Teleri über die Ered Luin die östlichen Gebiete von Beleriand und sie verweilten für eine Zeit an dem Fluß Gelion. Olwe, der mit ihnen kam, wurde nach Elwes Verschwinden König dieser Schar und setzte die Wanderung fort.
An den Küsten Beleriands, nahe an den Mündungen des Sirions, warteten sie lange auf Ulmo, dessen Aufruf sie nach Aman zu bringen die Teleri verpasst hatten. Während dieser Zeit freundeten sie sich mit Osse und Uinen an und Osse lehrte sie viel über die Meere und die Musik. Durch ihn lernten sie die Meere lieben.
Als Ulmo kam um die Teleri nach Aman zu bringen, war Osse traurig und er überredete einige zu bleiben. Die Falathrim, die Elben von den Falas, dessen Fürst CÃrdan war, und die engsten Verwandten und Freunde Elwes entsprachen seiner Bitte.
Als die restlichen Teleri von Ulmo auf einer Insel an die Bucht von Eldamar gebracht wurden, erhörten die Teleri die Stimme von Osse, der ihnen folgte und baten Ulmo ihre Reise zu beenden. Dort wurden sie sesshaft und ihre Insel wurde Tol Eressea genannt.
Diese Seite ist ein Artikel über Figuren aus Mittelerde. Seite Versuche, zum von von Beschreibung über bereitzustellen Figuren aus Mittelerde. Sie konnten Tatsachen über auch finden Figuren aus Mittelerde. Erklärung von Figuren aus Mittelerde.Ainur
Valar
Die 7 weiblichen Valar:
Melkor
Manwë
Varda
Maiar
Sauron
Melian
Balrogs
Istari
Gandalf / Olórin
Radagast
Saruman
Elben
Arwen Abendstern
Elrond
Feanor
Finwe
Galadriel
Glorfindel
In Tolkiens Welt gibt es zwei Gestalten des Namens Glorfindel, "der Goldhaarige": Der erste ist ein Noldoli, der beim Fall von Gondolin von einem Balrog erschlagen wird. Der andere unterstützt als Heerführer Elronds die Menschen von Arthedain, indem er den obersten der Nazgûl, den Hexenkönig von Angmar, vertreibt. Im Herrn der Ringe wird Glorfindel durch Elrond entsandt, um nach Aragorn und den Hobbits zu suchen und findet sie vor der Furt der Bruinen. Sein Pferd trägt Frodo, der von den Nazgûl verfolgt wird, über die Furt nach Bruchtal.Legolas
Lúthien Tinúviel
Thingol
Menschen
Aragorn
Beren
Beregond
Bergil
Boromir
Éomer
Éowyn
Faramir
Théoden
Ostlinge
Zwerge
Balin
Balin, Fundins Sohn, lebte von 2763 bis zum Jahre 2994 im 3. Zeitalter.Gimli
Mîm
Thorin Eichenschild
Hobbits
Siehe: HobbitBilbo Beutlin
Bilbo Beutlin fand den einen Ring in Gollums Höhle (Der kleine Hobbit) und übergab ihn viele Jahre später an seinen Adoptivsohn und Lieblingsneffen Frodo.Frodo Beutlin
Frodo Beutlin (orig. Baggins) ist Sohn von Drogo Beutlin, Neffe und Adoptivsohn Bilbo Beutlins, von dem er den Einen Ring erbte, als dieser Bruchtal verließ. Er wird später dazu auserwählt, den Einen Ring im Schicksalsberg in Mordor zu vernichten.Meriadoc Brandybock und Peregrin Tuk
Meriadoc Brandybock oder kurz Merry und Peregrin Tuk oder kurz Pippin sind beste Freunde.Samweis Gamdschie (Sam)
Samweis Gamdschie oder kurz Sam (orig. Vorname Banazîr, kurz Ban) war Frodos Gärtner und später dessen ständiger Begleiter auf dem Weg zum Schicksalsberg.
Nach dem Ringkrieg heiratete er Rosie (Rose Hüttinger), die mit ihm 13 Kinder hatte:Rosie
Rosie ist Sams Frau. Sie arbeitet in dem kleinen Gasthaus "zum grünen Drachen" in Hobbingen.
Sie hat 13 Kinder mit Sam (siehe "Sam").Hamfast Gamdschie
Hamfast Gamdschie oder kurz Ham (orig. Ranugad, kurz Ran) wurde zumeist der Ohm oder der Alte Gamdschie genannt. Er war bekannt für seine Geschwätzigkeit, die er offensichtlich an seinen Sohn weitergegeben hat. Ham war der Vater von Samweis Gamdschie.Gollum/Sméagol
Gollum, dessen ursprünglicher Name Trahald (bzw. übersetzt Sméagol) war, gehörte dem Hobbitstamm der Starren an.Déagol
Déagol (eigentlich Nahald) war ein Hobbit aus dem Volk der Starren. Er fand zufällig beim Angeln den Einen Ring und wurde daraufhin wegen des Ringes von seinem Vetter Sméagol getötet.Ents
Baumbart
Flinkbaum
Orks
Uruk-Hai
Ugluk
Ugluk war einer der Uruk-Hai, die auf die Suche nach dem Träger des Rings von Saruman entsandt wurden. Der Trupp nahm die beiden Hobbits Merry und Pippin gefangen und versuchte, sie nach Isengard zu Saruman zu bringen. Unterwegs trafen sie auf eine Gruppe Orks aus Mordor, die die Hobbits zu Sauron bringen wollten. Als alle zusammen am Fangorn-Wald ein Nachtlager machten, griffen die Reiter von Rohan die Orks und die Uruk-hai an. Beim nun folgenden Kampf wurden alle Orks und Uruk-hai getötet.Drachen
Andere Wesen
Tom Bombadil
Olifant
Kankra (Shelob)
Kankra, Große Spinne, ist eine Tochter Ungolianth's, vermutlich aus der Brut der Spinnen von Nan Dungortheb. Sie lebte vom ersten Zeitalter bis zum Ende des dritten bzw. Anfang des vierten Zeitalters. Kankra entkam dem Untergang von Beleriand, und ihre Brut breitete sich in Ephel Dúath und dem Düsterwald aus. Kankra hatte ein großes Nest in Cirith Ungol, und viele Jahre lebte sie von Menschen, Orks und Elben und diente als sichere Wache, um jeden daran zu hindern, Mordor auf jenem Wege zu betreten. Nazgûl
Turingwethil
Ungolianth
Ungolianth ist eine Wesenheit aus der äußeren Leere, die im ersten Zeitalter, angezogen vom Licht der Silmaril nach Arda kommt. Sie nimmt dort die Gestalt einer gewaltigen, weiblichen Spinne an und schließt einen Pakt mit Morgoth, um die Silmaril zu erringen. Als der Plan gelingt, beansprucht sie die Steine jedoch für sich, um diese, wie alles andere was sie begehrt, in ihrem ungeformten Inneren zu verschlingen. Sie überwirft sich daher mit Morgoth und gelangt nach diversen Wirren nach Mittelerde, wo sie schließlich den Tod findet. Vorher jedoch wird sie dort zur Stammmutter aller Riesenspinnen in Mittelerde, insbesondere von Kankra.Tiere
Hasufel
Hasufel ist das Pferd, auf dem Legolas und Gimli reiten. Es wird den beiden von Eomer Eomundson, dem Neffen Theodens und späteren Herrn von Rohan geschenkt. Hasufel gehörte einem gefallenen Reiter Rohans und wurde in traditioneller rohan'scher Art und Weise geritten, bis Legolas es nach Art der Elfen ohne Zaumzeug ritt.Schattenfell
Brego
Brego ist im Film der Name des Pferdes, welches Aragorn nach Helms Klamm bringt, als dieser beinahe ertrunken wäre. Aragorn schenkte Brego zuvor die Freiheit, als es wieder im Krieg dienen sollte, was es schon sehr lange getan hatte.Asfaloth
Asfaloth ist im Buch das Pferd Glorfindels, welches Frodo nach Bruchtal trägt.
Asfaloth ist im Film das weiße Pferd Arwen Abendsterns.Schneemähne
Schneemähne, das Pferd König Théodens, ist eines der Meara. Es wurde in der Schlacht auf dem Pelennor von einem schwarzen Pfeil getötet und begrub bei seinem Fall Théoden unter sich.Huan
Carcharoth
Stämme
Elben
Weblinks
