Erklärung, Beschreibung und Bedeutung über Folgetonhorn

Folgetonhorn Bedeutung, Erklärung und Definition.

Das Folgetonhorn (umgangssprachlich auch Martinshorn) ist Bestandteil der Sondersignalanlage von hierzu berechtigten Fahrzeugen bestimmter Hilfsorganisationen.

Es erzeugt eine bestimmte Tonfolgefolge, die andere Verkehrsteilnehmer warnen und dazu veranlassen soll, dem Einsatzfahrzeug freie Bahn zu gewähren. Es wird bei Einsatzfahrten mit dem Blaulicht kombiniert.

In Deutschland wird üblicherweise die Tonfolge a´ - d´ verwendet.

Die Schweiz verwendet CIS' - GIS'.

Table of contents
1 Erzeugung der Tonfolge
2 Begriff "Martinshorn" oder "Martinhorn"
3 Verwendung

Erzeugung der Tonfolge

Die Erzeugung der Tonfolge kann auf unterschiedliche Weise gelöst werden:
  1. mittels Kompressoranlage. Hierbei wird Druckluft über eine Ventilanlage wechselweise durch die in a´ und d´ gestimmten Fanfaren geleitet.
  2. mittels Tonfolgerelais. Ein Relais steuert wechselweise die in a´ und d´ gestimmten Aufschlaghörner (im Prinzip "normale" Autohupen) an.
  3. elektronisch: Eine elektronische Schaltung erzeugt die Tonfolge, die dann mittels Lautsprecher ausgestrahlt wird.

Begriff "Martinshorn" oder "Martinhorn"

"Martinshorn" (korrekter: "Martinhorn") ist in
Deutschland ein umgangssprachlicher Begriff für das verwendete Folgetonhorn. Der Name leitet sich von einem Hersteller von Kompressor-Tonfolgeanlagen, der Firma Deutsche Signal-Instrumenten-Fabrik Max B. Martin, ab.

Verwendung

Österreich

Außer dem Folgetonhorn für Einsatzfahrzeuge ist das Verwenden von verschiedenen Tonfolgen verboten. Ein einzige Ausnahme gibt es für
Autobusse der Post. Sie dürfen die Tonfolge a-fis-a-d verwenden als normales Hupsignal verwenden.


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