Politik
Februar 2004 wurde in der französischen Hauptstadt Paris ein neues Autonomiestatut fĂŒr Französisch-Polynesien beschlossen. Die VorgĂ€ngerstatuten sind von 1977, 1984 und 1996.
Unter anderem Ă€nderte sich der offizielle Status des Gebietes als Französisches Ăbersee-Territorium (TOM) in Ăberseeland (pays d'outre-mer). Die Position der lokalen Regierung und des lokalen PrĂ€sidenten wurde gestĂ€rkt. Frankreich ist kĂŒnftig nur noch fĂŒr AuĂenpolitik, Justiz, Verteidigung, innere Sicherheit und Geldwesen zustĂ€ndig.
VerĂ€ndert hat sich auch die Zusammensetzung des lokalen Parlamentes, das jetzt aus 57 statt 49 Parlamentariern besteht. Die bei den Wahlen stĂ€rkste Liste erhĂ€lt automatisch 30% der Sitze zusĂ€tzlich zum proportionalen Stimmenanteil. Die ZugangshĂŒrde zum Parlament wurde von 5% auf 3% der abgegebenen Stimmen gesenkt.
Die Zahl der Wahlkreise wurde von 5 auf 6 erhöht.
Französisch-Polynesien ist zwar nicht Teil der EU, seine BĂŒrger sind jedoch EU-BĂŒrger und sind bei Wahlen zum EuropĂ€ischen Parlament wahlberechtigt.
Geographie
Französisch-Polynesien besteht aus insgesamt 118 Inseln und Atollen, die zu 5 Archipelen gehören:
Die Inseln verteilen sich auf eine WasserflÀche von etwa 4.000.000 km2, bei einer LandflÀche von nur etwas mehr als 4000 km2.
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