Erklärung, Beschreibung und Bedeutung über Griechische Literatur

Griechische Literatur Bedeutung, Erklärung und Definition.

Table of contents
1 Die griechische Literatur
2 Die Römische Periode
3 Die mittelalterliche griechische Literatur ("byzantinische" Literatur)
4 Die Neugriechische Literatur
5 Literatur

Die griechische Literatur


Die Archaische Periode

Epik

Lyrik

Wissenschaftsprosa

  • Um 550 - 450 v. Chr. wurden in Prosa verschiedene Realia (Neuigkeiten, Kenntnisse) über Völker, Städte und den Adel gesammelt und geordnet.
  • Anders als im Epos, dessen Kennzeichen das Staunen über die Taten der Götter und Heroen war, wurde hier das Erkennbare sachlich und kritisch vorgestellt.
  • Das Werk dieser Autoren basiert auf der eigenen Wahrnehmung (αυτοψία) auf der von anderen (ιστορία = Erfahrung) und auch auf Anekdoten und Novellen
  • bedeutendster Vertreter: Hekataios von Milet (ca. 550 - 480 v. Chr.)

Philosophie

Die archaische Zeit (7./5. Jahrhundert v. Chr.) ist für die griechische Philosophie die Periode, die. als bedeudendstes Forschungsobjekt den Kosmos hat.

Die klassische Periode

Die Dramatik

siehe auch: Theater der griechischen Antike

Andere Formen der Poesie

Dramatik und Rhetorik waren typische Formen der Gesellschaftskunst, und schufen für die (individuelle!) Lyrik dieser Periode weniger günstige Voraussetzungen.

Die kreative Prosa

Die Philosophie


Das Hellenismus

Die Dramatik

  • die Tragödie: in Alexandrien und anderen Zentren außerhalb Attikas
  • die "Neue Komödie": Menander (342 - 290 v. Chr.) beschrieb in seinen Stücken die Familienangelegenheiten des Kleinbürgers der (hellenistischen) Großstadt
  • die "mimus": realistische & satirische Szenen des täglichen Leben, u.a. bei Herondas, in die 3. Jahrhundert v.Chr.

Andere Formen von Poesie

Hauptsächlich in epischer Gestalt

Die kreative Prosa

  • Die Historiografie verzeichnet eine enorme Produktivität in dieser Periode
    • die Biografie und die "Alexander-Literatur"
    • Timaios von Tauromenium, (4. / 3. Jahrhundert v. Chr): schrieb die Geschichte von "Magna Graecia" bis zum 1. Punischen Krieg
    • Theopompos von Chios (4. Jahrhundert v. Chr.): schrieb u.a. die Geschichte von Philipp von Makedonien
    • Polybios (ca. 200 - 120 v. Chr): verfasste eine Weltgeschichte, schildert die aufkommende Großmacht Rom; Polybius war die bedeutendste Quelle für Titus Livius’ Ab Urbe Condita Libri
    • nicht-griechische Hstoriker, die koinè-griechisch schreiben:
      • Berossus (ca. 300 v. Chr) schrieb über Babylon
      • Manetho (ca. 250 v. Chr) schrieb über Ägypten
      • Quintus Fabius Pictor (nach 250 v. Chr.) war Römer, der griechisch über Römische Geschichte schrieb
      • die "Septuaginta" (3. Jahrhundert v. Chr), die griechisch fassung des Alten Testaments von und für hellenisierte Juen, entstanden in Alexandrien
  • Die andere wissenschaftliche und technische Literatur:
  • Die Philosophie
  • Die Rhetorik


Die Römische Periode

Das klassische Attisch wurde die Norm für die Griechische Schrift

Die Poesie

geringwertig, meist Spielerei
  • Das Epigramm: bedeutende Vertreter
  • Die Epik
    • Quintus von Smyrna (biografisches ?) verfasste eine Fortsetzung von Homers "Ilias"
    • Nonnos von Panopolis (5. Jahrhundert ) schrieb die "Dionysiaca"

Die Prosa

  • Die Historiografie
    • Römische Geschichte (in griechisch):
      • Dionysios von Halikarnassos, 2. H. d. 1. Jahrhundert v. Chr.
      • Diodoros von Sizilien (Zeitgenosse Julius Caesars und Kaiser Augustus): schrieb eine Weltgeschichte bis zum Gallischen Krieg
      • Cassius Dio (155 - 235 )
      • Herodianus (175 - 255) Biograph der Römischen Kaiser nach Marc Aurel
    • Nicht-Römische Angelegenheiten:
      • Flavius Josephus (37 - 100 v. Chr) beschrieb die jüdische Geschichte und nutzte als bedeutende Quelle Bibeltexte
      • Kaiser Claudius (10-54) schrieb griechisch über etruskische und karthagische Geschichte; er war ein verdienstvoller und produktiver Autor, aber wurde von seiner Gegnern nicht ernst genommen und sein Werk ging nahezu völlig verloren
      • Arrianos (± 95 - 175) schrieb über Alexander den Großen und über die Diadochen
    • Die Biografie:
      • Plutarch, "der Weise von Chaeronea" (46 - 120 n.Chr.) verfasste parallelle Lebensbeschreibungen historischer Gestalten
      • Diogenes Laertios (eind 3. Jahrhundert) verfasste ein bedeutendes Sammelwerk über die älteren Philosophen
    • Die Geografie: zwei bedeutende Vertreter:
      • Pausanias (120 - ?) verfasste einen Reiseführer für das Griechenland seiner Zeit
      • Strabo (64 v. Chr. - 19 n. Chr.), beschrieb alle in seiner Zeit bekannten Landverbindungen um das Mittelmeer
  • Die Philosophie
    • das Stoa
      • Epiktet (± 50 -130) und Arrianus
      • Kaiser Marc Aurel (121-180) schrieb seine Gedanken nieder - wahrscheinlich im Zelt auf dem Feldzug gegen die Barbaren.
    • andere Strömungen:
      • die zweite Sophistik: Lukian (120-ca. 180)
      • der Neuplatonismus: Plotin (204-269) - Porphyrius (232-304) - Jamblichos († ca. 330)
      • die Peripatetische Schule
      • der \Skeptizismus: als Folge der vielen philosophischen Richtungen die einander widersprachen, kwam man bis das besluit das die Menschen sich von jeglicher Stellungnahme zu enthalten haben, sondern zufrieden sein sollen mit dem Schicksal ("σκήψις")
      • der Eklektizismus: unter Einfluss des Pragmatismus der Römer (die die Philosophie als eine besondere Angelegenheit für sich ansahen) suchte man (<"εκ-λέγειν") das Brauchbare, um ein eigenes Weltbild aufzubauen
      • der Synkretismus: unter Einfluss östlicher Denkrichtungen (jüdische und christliche) kam man dazu, Elemente aller bekannten philosophische Richtungen aufzunehmen und zu einem System zu verarbeiten (<"συγ-κεράννυναι")
  • Ein neues Genre kommt mit dem Roman
    • Xenophon von Ephesus, 1. Jahrhundert
    • Chariton, 2. Jahrhundert
    • Achilles Tatius, 3. Jahrhundert und Heliodoros von Emessa,
    • Longos, 3. / 4. Jahrhundert), Autor des berühmten Daphnis und Chloë


Die mittelalterliche griechische Literatur ("byzantinische" Literatur)

Der Name byzantinische Literatur bezeichnet die griechischsprachige Literatur des oströmischen (Byzanz) Reiches, die sich auf einen Zeitraum von ± 350 bis 1453 erstreckt. Sie lässt sich in drei Hauptgenres aufteilen

  • die Geschichtsschreibung in attizistischem Griechisch (basierend auf dem klassischen Attisch) ,
  • die Wissenschaftliche Literatur, vor allem theologisch-dogmatisch, später zunehmend populärtheologischen Schriften
  • Poesie, teils durch klassische Erzählungen und Genres inspiriert, teils als Volkserzählung und in neueren Formen verfasst; auch die religiöse Dichtkunst hielt an der attizistischen Erzählform und dem klassischen Genre fest, wobei die Metrik der alten Formen meist nicht mehr durch den Kontrast langer und kurzer Buchstaben, sondern durch die Wortakzente dargestellt wurde.
Die Sprachform dieser Periode wird auch Mittelgriechisch genannt.

Die Historiographie: Geschichtsschreibung und Chronikliteratur

  • Die Geschichtsschreibung gilt als bedeutendste Leistung der byzantinischen Literatur. Die Historiker waren hohe Beamte oder Offiziere aus die kaiserliche Familie. Sie schrieben für ein entwickeltes Publikum; ihr Stil ist gehoben und elegant, aber gekünstelt. Sie imitierten in ihrem Werk möglichst die klassisch-griechische (Attische) Grammatik und Literatur; darum weicht ihr Sprache stark ab von der Sprechweise ihrer Zeit. Bedeutende Historiker waren:
    • Prokopios (6. Jahrhundert),
    • Photius (9. Jahrhundert),
    • Konstantin Porphyrogénnetos und Leo Diaconus (10. Jahrhundert),
    • Michael Psellos (11. Jahrhundert),
    • Anna Komnene (12. Jahrhundert) und Michael und Niketas Choniates (12 und 13. Jahrhundert)
    • Georgius Phrantzes und Laonicus Chalcocondyles, die den Fall von Konstantinopel 1453 beschrieben.
    • Die Hagiographie: Biographien christlicher Heiliger, und populär Genre der byzantinischen Zeit
  • Später bediente die Chronikliteratur sich mehr bei der dem mündlichen griechischen Sprache.
    • Chronisten - zahlreiche Mönche - waren Malalas (6. Jahrhundert), Theophanes (8. Jahrhundert), Georgius Monachus (9. Jahrhundert), Scylitzes (11. Jahrhundert), Zonaras und Kedrenos (ca. 1200).
    • Aus der Umgebung des byzantinischen Reichs kommen bedeutende Chroniken von Machaeras und Boustrónios hinzu, die die Geschichte Zyperns unter dem Haus Lusignan beschreiben.

Die Poesie

weiteres

  • Johannes von Damaskus - Romanos Melodos - Michael Choniates

Die Neugriechische Literatur

Vom Fall Konstantinopels bis zur griechischen Unabhängigkeit

Kornaros - Fereos (Velestinlis) -

Das 19. Jahrhundert

Kalvos - Solomos - Trikoupis - Paparrigopulos - Rangavis

Ausgang 19. Jahrhundert und 20. Jahrhundert

Venizelos · Elytis - Gatsos - Kavafis - Kazantzakis - Palamas - Politis - Ritsos - Seferis - Sikelianos - Themelis - Theotokas - Venezis

Literatur

  • Kourtovik, Dimosthenis: Griechische Schriftsteller der Gegenwart. Ein kritischer Leitfaden. Köln (Romiosini) 1999
  • Lesky, Albin: Geschichte der Griechischen Literatur, München (dtv) 1993, ISBN 3423045957
  • Moennig, Ulrich: Die neugriechische Literatur in: Kindlers Neues Literaturlexikon hg. v. Walter Jens. Bd. 19 (1998), S. 972 - 979
  • Niehoff-Panagiotidis, Johannes: Neugriechische Literatur in: Der Neue Pauly. Enzyklopädie der Antike, hg. v. H. Cancik u.a. Stuttgart u.a. (Metzler) 1996-2003. Bd. 15/1, 895-918
  • Politis, Linos: Geschichte der neugriechischen Literatur. Köln (Romiosini) 1996, ISBN 3923728085 [sh. auch ältere Ausgabe von 1984]
  • Tzermias, Pavlos: Die neugriechische Literatur. Tübingen 1987

siehe auch:
griechisch - Geschichte Griechenlands


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