Erklärung, Beschreibung und Bedeutung über Hans Dieter Baroth

Hans Dieter Baroth Bedeutung, Erklärung und Definition.

Hans Dieter Baroth (* 12. Februar 1937 in Oer-Erkenschwick) ist ein deutscher Schriftsteller.

Hans Dieter Baroth ist der Sohn eines Bergmanns. Er besuchte die Volksschule und erlernte anschließend den Beruf seines Vaters. Bis 1957 arbeitete er unter Tage im Bergbau. Daran anschließend übte er verschiedene Tätigkeiten aus und war von 1959 bis 1961 Gewerkschaftsfunktionär. Er begann für verschiedene Zeitungen zu schreiben und ab 1964 Dokumentarfilme zu drehen. Seit 1963 lebte er in Düsseldorf, ab 1990 in Berlin.

Hans Dieter Baroth ist in seinen erzählerischen Werken ein nüchterner Chronist des Bergbaus und vor allem des Bergarbeiteralltags im Ruhrgebiet der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Spätere Bücher Baroths befassen sich vor allem mit der Geschichte des Fußballs in seiner Heimtatregion. In den letzten Jahren schreibt er Reportagen über die Folgen der Wiedervereinigung in den ostdeutschen Bundesländern und an seinem neuen Wohnsitz Berlin.

Hans Dieter Baroth ist Mitglied des Verbandes Deutscher Schriftsteller. Er erhielt 1972 den Deutschen Journalistenpreis und 1992 den Literaturpreis Ruhrgebiet.

Table of contents
1 Werke
2 Herausgeberschaft
3 Weblinks

Werke

Herausgeberschaft

  • Schriftsteller testen Politikertexte, München [u.a.] 1967
  • Mit Politik und Porno, Frankfurt am Main [u.a.] 1973
  • Frauenbewegung und Frauenemanzipation, Frankfurt/Main 1977
  • Unsere letzten Zechen, Essen 1991

Weblinks


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