Heinrich von Melk Bedeutung, Erklärung und Definition.
Heinrich von Melk war ein Laienbruder, der Mitte des 12. Jahrhunderts vermutlich im Klosterstift Melk in Niederösterreich lebte. Seine satirisch gefärbten Werke stellen einen Höhepunkt des asketischen Schrifttums seiner Zeit dar. Überliefert sind von ihm zwei frühmittelhochdeutsche Reimdichtungen, die um 1160 entstanden. "Von des tôdes gehugede" ("Erinnerung an den Tod") gehört der memento-mori-Dichtung an. Der Sittenspiegel "Vom Priesterleben" gilt als bedeutendes kulturhistorisches Dokument.
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