Hideo Kojima Bedeutung, Erklrung und Definition.
Hideo Kojima (jap 小島秀夫, * 24. August 1963 in Setagaya, Tokyo) ist ein japanischer Spieleentwickler und Vizepräsident von Konami Computer Entertainment Japan. Mit Metal Gear schuf er ein neues Spiele-Genre und veränderte somit die Spielewelt.Er zog mit 3 Jahren mit seinen Eltern nach Kōbe und verbrachte dort seine Kindheit. Schon in jungen Jahren interessierte er sich für Filme und schrieb mit 14 kurze Geschichten und erstellte 8mm-Filme. Er wollte eines Tages als Regisseur arbeiten.
Doch es kam anders: 1986 bewarb sich der 23-jährige Kojima bei Konami als Spieleentwickler und brachte ein Jahr später Metal Gear heraus. Leider brachte das Spiel nur mäßigen Erfolg, obwohl es sehr innovativ und originell war.
1988 erschien das Spiel Snatcher für MSX und später in einer gekürzten Fassung für das Sega Master System. Von der Spielhandlung ähnelt das Science-Fiction-Adventure dem Film Blade Runner.
1990 kam die Fortsetzung von Metal Gear: . Es erschien für den MSX-Standard, der seinen Zenit schon überschritten hatte, und brachte nicht den erhofften Durchbruch.
Zwei Jahre später wurde Snatcher für verschiedene Spielekonsolen umgesetzt und 1994 erschien der Nachfolger Policenauts. Zudem produzierte Kojima auch für den japanischen Markt Tokimeki Memorial, ein Dating Sim-Spiel. Alle Spiele waren in Japan sehr erfolgreich, doch in den USA und Europa blieb der Erfolg leider aus.
Erst mit Metal Gear Solid für die PlayStation wurde Hideo Kojima 1998 berühmt. Die vielschichtigen Charaktere, die geniale Handlungsgeschichte und die innovativen Ideen brachten eine große Fangemeinde mit sich. Es zählte mit über 5,5 Millionen verkauften CDs zu den erfolgreichsten Spielen des Jahres. Weitere Auszeichnungen kamen hinzu.
Für den GameBoy Color gab es Metal Gear Ghost Babel. Doch anders als die vorherigen Metal Gear-Teile enthielt dieser Teil eine alternative Handlung zu Metal Gear Solid.
Der offizielle Nachfolger zu Metal Gear Solid kam erst 2002 heraus. war ebenfalls sehr erfolgreich. Doch es gab auch Kritik. Zum einen awr die Handlung sehr verwirrend und undurchsichtig. Die meisten waren zudem unzufrieden, weil der Spieler die meiste Zeit mit Raiden spielte, anstatt mit Solid Snake. Kojima wollte jedoch mit Raiden ein neues Licht auf Snake werfen; seiner Meinung nach ist es kompliziert, einen spielbaren Charakter als eigenständige Persönlichkeit darzustellen und ihn sich entwickeln zu lassen. Durch die Augen des neuen Charakters konnte Snake unabhängiger agieren und wirken. Die optischen Aspekte wie zum Beispiel die Detailverliebtheit der Grafik und auch der perfekte technische Aspekt machten die Metal Gear Solid-Serie abermals zum Verkaufsschlager: Mit 5,6 Millionen verkauften Kopien brach das Spiel sogar den Verkaufsrekord des ersten Teils.
Doch bevor Sons of Liberty kam, erschien 2001 das Mecha-Actionspiel Zone of the Enders für PS2, welches ebenfalls erfolgreich war.
2003 produzierte Kojima Zone of the Enders: The 2nd Runner für PS2 und Boktai: The Sun Is in Your Hand für Game Boy Advance. Das besondere bei Boktai ist, dass das Spiel mit einem Lichtsensor für ein besonderes Spielerlebnis ausgestattet ist.
Nach Boktai produzierte er ein Remake zu Metal Gear Solid für den GameCube. Die Zwischensequenzen von übernahm diesmal Ryuhei Kitamura.
Zurzeit arbeitet er an Metal Gear Solid 3: Snake Eater und Acid sowie an Boktai 2.
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