Ising-Modell Bedeutung, Erklärung und Definition.
Das Ising-Modell ist ein von Ernst Ising entwickeltes Modell der Theoretischen Physik, welches den Ferromagnetismus beschreibt. Das Modell nimmt an, dass die Spins der einzelnen Elektronen nur zwei diskrete Zustände auf und ab annehmen können.Die Wechselwirkungsenergie parallel ausgerichteter Elektronen ist geringer als die antiparallel stehender. Daher gibt es ein bestreben der Gleichausrichtung der Elektronen. Dem entgegen stehen die thermischen Fluktuationen durch die Temperatur.
Man beobachtet einen Phasenübergang zwischen Para- und Ferromagnetismus: bei niedrigen Temperaturen stehen alle Elektronen parallel, bei hohen Temperaturen beobachtet man thermisches Rauschen. Die kritische Temperatur, an dem der Übergang stattfindet, heißt Curie-Temperatur. Am Phasenübergang selbst ist die Korrelationslänge unendlich, was Anlass für die Einführung der Renormierungsgruppentheorie zur Beschreibung von Phasenübergängen war.
Das Ising-Modell war die Grundlage vieler Erweiterung und Basis vielfältiger Erkenntnisse der Computerphysik.
Diese Seite ist ein Artikel über Ising-Modell. Seite Versuche, zum von von Beschreibung über bereitzustellen Ising-Modell. Sie konnten Tatsachen über auch finden Ising-Modell. Erklärung von Ising-Modell.Weblinks
