Karlsruhe Bedeutung, Erklärung und Definition.
| Wappen | Karte |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe |
| Region: | Mittlerer Oberrhein |
| Kreis: | Stadtkreis |
| Fläche: | 173,46 km² |
| Einwohner: | 278.558 (November 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 1.605 Einwohner je km² |
| Höhe: | 115 m ü. NN (Marktplatz) |
| Postleitzahlen: | 76001-76229 |
| Vorwahlen: | 0721 |
| Geografische Lage: | 49° 00' n. Br. 08° 24' ö. L. |
| Kfz-Kennzeichen: | KA |
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 12 000 |
| Stadtgliederung: | 27 Stadtteile untergliedert in Stadtviertel beziehungsweise Stadtbezirke |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 76133 Karlsruhe |
| Offizielle Webseite: | www.karlsruhe.de |
| E-Mail-Adresse: | stadt@karlsruhe.de |
| Politik | |
| Oberbürgermeister: | Heinz Fenrich (CDU) |
| Stadtrat: (Wahl am 13. Juni 2004) | CDU 37,2% (-6,6) - 19 Sitze (-3) SPD 23,8% (-0,9) - 12 Sitze (=) GRÜNE 16,6% (+6,8) - 8 Sitze (+3) FDP/Aufbruch 9,6% (-0,4) - 4 Sitze (-1) KAL 7,1% (+0,7) - 3 Sitze (=) BüKa/ödp 3,0% (+1,3) - 1 Sitz (+1) PDS 2,6% (+0,5) - 1 Sitz (=) Andere 0,0% (-1,6) - 0 Sitze (=) |
Karlsruhe ist eine kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg, Sitz des Regierungsbezirks Karlsruhe, der Region Mittlerer Oberrhein und des Landkreises Karlsruhe sowie eines evangelischen Landesbischofs (Evangelische Landeskirche in Baden). Sie wird im Norden, Osten und Süden vom Landkreis Karlsruhe und im Westen vom Rhein begrenzt, welcher hier die Grenze zu Rheinland-Pfalz bildet. Karlsruhe ist nach Stuttgart (etwa 65 km östlich von Karlsruhe) und Mannheim (etwa 55 km nördlich von Karlsruhe) die drittgrößte Stadt des Landes Baden-Württemberg und hat eine Fläche von etwa 173 km². Seit 1950 ist Karlsruhe Sitz des Bundesgerichtshofs und seit 1951 des Bundesverfassungsgerichts, weshalb die Stadt den Beinamen "Residenz des Rechts" trägt.
Landschaftlich liegt Karlsruhe in der oberrheinischen Tiefebene und grenzt im Osten an die letzten Ausläufer des Schwarzwaldes und des Kraichgaus.
Die Stadt liegt im "Verdichtungsraum Karlsruhe/Pforzheim", zu dem die Stadt Karlsruhe, einige Gemeinden des Landkreises Karlsruhe (vor allem die Großen Kreisstädte Bruchsal, Ettlingen, Stutensee und Rheinstetten) sowie die Stadt Pforzheim, der nordwestliche Teil des Enzkreises, die Stadt Mühlacker und die Gemeinde Niefern-Öschelbronn im nordöstlichen Enzkreis gehören.
Im Laufe der Zeit wurden zahlreiche ehemalige Nachbargemeinden eingemeindet oder eingegliedert. Die zunehmende Einwohnerzahl überschritt 1901 die Grenze von 100.000, wodurch Karlsruhe zur Großstadt wurde.
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Karlsruhe. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:
Eggenstein-Leopoldshafen, Stutensee, Weingarten (Baden), Pfinztal, Karlsbad, Waldbronn, Ettlingen und Rheinstetten (alle Landkreis Karlsruhe) sowie Hagenbach und Wörth am Rhein (beide Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz)
Das Stadtgebiet von Karlsruhe ist in 27 Stadtteile unterteilt, die sich weiter in Stadtviertel (früher zum Teil auch als Stadtbezirke bezeichnet) gliedern. (siehe Liste der Stadtteile von Karlsruhe).
Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach (1679-1738)
gründete die Stadt Karlsruhe am 17. Juni 1715 mit der Grundsteinlegung des Karlsruher Schlosses im Hardtwald bei Durlach. Er ist auch der Namensgeber von Karlsruhe.
1825 erfolgt die Gründung des Polytechnikums als Keimzelle der heutigen Universität Karlsruhe durch Großherzog Ludwig I. 1846 entstand im Ortsteil Durlach eine der ersten Freiwilligen Feuerwehren (neben Heidelberg). Am 4. November 1876 wird die erste Sinfonie (c-Moll, Opus 68) von Johannes Brahms in der Stadt uraufgeführt. Am 21. Januar 1877 wird in Karlsruhe die Straßenbahn eröffnet.
Nach der Revolution 1918 war Karlsruhe bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Hauptstadt des Freistaates Baden. Karlsruhe war Sitz des Landeskommissärbezirkes Karlsruhe. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Karlsruhe dem Bundesland Württemberg-Baden zugeschlagen, seit der Schaffung des Bundeslandes Baden-Württemberg 1952 gehört Karlsruhe diesem an.
Nach dem zweiten Weltkrieg wird Karlsruhe zur Stadt des Rechts: 1950 nimmt der Bundesgerichtshof seine Arbeit auf. Am 28. September 1951 folgt das Bundesverfassungsgericht. Erster Präsident wird der FDP-Politiker Hermann Höpker-Aschoff. Von 1952 bis 1972 war Karlsruhe Sitz des Regierungsbezirkes Nordbaden. 1967 fand die Bundesgartenschau in Karlsruhe und damit erstmals in Baden-Württemberg statt. Seit dem 1. Januar 1973 ist es Sitz des Regierungsbezirkes Karlsruhe.
Am 7. April 1977 wird Generalbundesanwalt Siegfried Buback auf dem Arbeitsweg gemeinsam mit seinem Fahrer und einem Justizbeamten von Terroristen der Rote-Armee-Fraktion ermordet.
1556 wurde in der Markgrafschaft Baden-Durlach die lutherische Reformation eingeführt. Da Karlsruhe den Markgrafen von Baden-Durlach gehörte, war die Stadt bei ihrer Gründung eine protestantische Stadt, doch zogen schon bald auch katholische Bewohner zu. Karl Friedrich von Baden-Durlach erbte 1771 die Besitzungen der erloschenen Linie Baden-Baden, die katholisch geblieben war, und forderte weitsichtig dieselbe religiöse Toleranz wie der Stadtgründer Karl Wilhelm von Baden-Durlach. Anfang des 19. Jahrhunderts erhielten die römisch-katholischen Christen in der Stadt eine eigene Kirche, die Kirche St. Stephan, geweiht 1814. Heute dürfte der Anteil der Katholiken und der Protestanten an der Gesamtbevölkerung etwa gleich sein.
Die Evangelischen Gemeindeglieder gehören - sofern sie nicht Mitglied einer Evangelischen Freikirche sind - zum "Kirchenbezirk Karlsruhe und Durlach" innerhalb des "Kirchenkreises Nordbaden" der Evangelischen Landeskirche in Baden, die ihren Sitz in Karlsruhe hat, so daß auch der Landesbischof hier residiert.
Die römisch-katholischen Gemeindeglieder gehören zum Stadtdekanat Karlsruhe innerhalb der Region Mittlerer Oberrhein-Pforzheim der Erzdiözese Freiburg. Der Katholikentag 1992 fand in Karlsruhe unter dem Mott "Eine neue Stadt entsteht" statt.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Karlsruhe auch zahlreiche freikirchliche Gemeinden, darunter die Adventisten, die Heilsarmee, eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), eine Freie evangelische Gemeinde (FeG), mehrere Pfingstgemeinden (im BFP Missionsgemeinde, Treffpunkt Leben, Volksmission Durlach), zwei Evangelisch-methodistische Kirchen, eine Gemeinde der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden, eine Mennonitengemeinde, ein Hauskirchennetzwerk, das charismatisch geprägte Christliche Zentrum Karlsruhe e.V. (CZK) sowie eine Alt-Katholische Gemeinde.
Darüberhinaus finden sich unterschiedlichste fremdsprachige Gruppen, wie z.B. die Anglican Episcopal Community, eine lateinamerikanische evangelikale Gruppe, eine Anglikanisch-Episkopalische oder eine rumänisch-orthodoxe Gemeinde.
An spezielleren Gruppierungen mit christlichem Bezug gibt es u.a. die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen), die Erste Kirche Christi, Wissenschaftler, mehrere Gemeinden der Neuapostolischen Kirche und der Zeugen Jehovas, eine "Urchristliche Gemeinde und das "Missionswerk Karlsruhe".
Karlsruhe ist auch Sitz der Israelitischen Religionsgemeinschaft Badens, mehrerer jüdischer Friedhöfe und einer Synagoge.
Heute leben in Karlsruhe zahlreiche Muslime, es gibt in der Stadt etwa sieben Moscheen.
Zur Liste der früheren (Ober-)Bürgermeister
Amtierender Oberbürgermeister ist seit 1998 Heinz Fenrich.
Das Wappen der Stadt Karlsruhe zeigt in Rot ein beiderseits silbern eingefasster goldener Schrägbalken, auf dem das Wort "FIDELITAS" in schwarzen lateinischen Großbuchstaben steht. Die Stadtflagge ist Rot-Gelb-Rot.
Das Wappen ist eine Umkehrung des Badischen Staatswappen, das einen gelben Schild mit einem roten Schrägbalken zeigt. Der Stadtgründer Markgraf Karl Wilhelm von Baden hatte das Wappen so vorgeschlagen und empfohlen, den Wahlspruch des am Tag der Stadtgründung gestifteten Hausordens "Fidelitas" (Treue) aufzunehmen. Doch wurde dieser Wahlspruch erst ab 1733 im Siegel der Stadt verwendet. Die vom Markgraf vorgeschlagene Farbgebung ist erst seit 1887 im Gebrauch, zuvor verwendete man die Farbgebung des Staatswappens.
Karlsruhe unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
Straßen
Durch das östliche Stadtgebiet führt die A 5 Frankfurt am Main - Basel. Ferner liegt Karlsruhe an der A 8 Saarbrücken - Stuttgart, westlich des Rheins verläuft in westlicher Richtung gen Norden die A 65 nach Ludwigshafen und Richtung Südwest die elsässische A 35 nach Straßburg (mit Abzweig nach -Paris) - Colmar - Mülhausen - Basel. Mehrere Bundesstraßen durchqueren das Stadtgebiet, darunter die B 3 (Heidelberg - Freiburg im Breisgau), B 10 (Landau - Stuttgart) und die B 36. Eine wichtige Funktion hat zudem die Südtangente, die an der A 5 zunächst als einfache Kreisstraße beginnt, später zur B 10 wird, die jenseits des Rheins zur A 65 wird.
Fernbahn
Karlsruhe ist auch ein wichtiger Bahnknotenpunkt. Hier kreuzen sich die Bahnstrecken Amsterdam - Köln - Frankfurt - Mannheim - Karlsruhe - Basel - Zürich/Genf und Wien - Salzburg - München - Stuttgart - Karlsruhe - Straßburg - Paris, Darmstadt - Heidelberg - Bruchsal - Karlsruhe - Offenburg - Konstanz,
sowie Karlsruhe - Neustadt - Kaiserslautern - Trier beziehungsweise Karlsruhe - Pirmasens - Saarbrücken. Die frühere Bedeutung Karlsruhes als Eisenbahnknotenpunkt ist nach der Stillegung des Rangierbahnhofes jedoch zurückgegangen.
Personennahverkehr ÖPNV
Der Nahverkehr in Karlsruhe gilt als beispielhaft: 7 Linien innerstädtischer Straßenbahnen, ins Umland führen 3 Stadtbahn-Linien und 8 weitere Zweisystem-Stadtbahnlinien wechseln über Verbindungsstrecken auf das Eisenbahnnetz und fahren dort als Eisenbahn weit in die Region. Betreiberin der meisten Stadtbahnlinien ist die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG). Die Straßenbahn- und Buslinien sowie die Stadtbahnlinie S2 betreiben die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK). Die S 3 nach Speyer wird von der DB Regio betrieben. Alle öffentlichen Verkehrsmittel können mit den einheitlichen Preisen des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) benutzt werden. Siehe auch: Karlsruher Modell.
Wasserverkehr
Mit dem Rheinhafen Karlsruhe hat die Stadt nach Duisburg den zweitgrößten deutschen und nach Mannheim einen der wichtigsten Binnenhäfen Baden-Württembergs und damit über den Rhein den südlichsten schleusenfreien Zugang zur Nordsee.
Karlsruhe ist zudem der Sitz der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Der Umschlag betrug 2003 6,2 Millionen Tonnen.
Luftverkehr
Karlsruhe ist Sitz einer VOR-Station sowie eines Kontrollzentrums der Deutschen Flugsicherung (DFS).
Regional
Überregional
Im Nov. 2003 eröffnete die Neue Messe Karlsruhe, die allerdings etwas außerhalb der Stadt in Rheinstetten liegt. Neben Messehallen steht ab diesem Zeitpunkt die dm-Arena zur Verfügung, in der Veranstaltungen mit bis zu 14.000 Besuchern stattfinden können.
TV: Ebenfalls in der Kriegsstraße befindet sich ein Fernsehstudio des SWR, z.b. für Schaltungen in der Tagesschau über Entscheidungen der hiesigen obersten Gerichte.
In Karlsruhe gibt es seit September 2003 auch noch einen privaten Fernsehsender R.TV - das Regionale, davor existierte einige Jahre an gleicher Stelle bis zur Insolvenz der regionale Privatsender B.TV.
Zeitung: Als Tageszeitung erscheinen in Karlsruhe die Badische Neueste Nachrichten (BNN), eine Zeitung mit mehreren Lokalausgaben im mittelbadischen Raum, aber keiner Onlineausgabe. Die BNN geben auch die Sonntagszeitung Der Sonntag heraus und sind am Karlsruher Kurier beteiligt, dem die Stadtzeitung beiliegt, das Amtsblatt [1] der Stadt Karlsruhe (das auch über die Startseite der Stadt erreichbar ist).
Als Wochenzeitung wird das Wochenblatt mittwochs in der Stadt und Region (insgesamt vier verschiedene Ausgaben) verteilt http://www.wobla.de/.
Eine unabhängige Sonntagszeitung ist der Boulevard Baden http://www.boulevard-baden.de/.
Ebenfalls unabhängig von den BNN ist die nur online erscheinende "Tageszeitung" ka-news.de http://www.ka-news.de/, seit dem Jahr 2000 eine der ersten, regionalen Online-Tageszeitungen in Deutschland überhaupt. Neben lokalen Nachrichten gibt es dort auch das Kinoprogramm, einen Veranstaltungskalender sowie mehrere Webcams.
Außerdem besteht in Karlsruhe eine Bundesgrenzschutzinspektion zum Schutz des Bundesverfassungsgerichtes.
Als Sitz des Regierungsbezirkes Karlsruhe, des Regionalverband Mittlerer Oberrhein und des Landkreises Karlsruhe (dem die Stadt selbst nicht angehört), beherbergt die Stadt auch deren Verwaltungen. Das Generallandesarchiv, daß für das Gebiet des Regierungsbezirkes zuständig ist, sitzt ebenfalls in Karlsruhe.
Karlsruhe hat bei der Entwicklung des Internets in Deutschland eine wichtige Rolle gespielt und tut es auch noch heute. So wurde an der Universität Karlsruhe 1984 Deutschlands erste E-Mail empfangen und zwischen 1994 und 1998 sämtliche deutschen Domains verwaltet.
Auch heute betreibt eine Karlsruher Firma Europas größtes Rechenzentrum, ca. 40% aller deutschen Webseiten werden in Karlsruhe verwaltet. Im Umfeld der Universität sind ungefähr 2.500 andere Internet- und Telekommunikations-Firmen entstanden, so dass Karlsruhe 2003 zur "Internethauptstadt Deutschlands" gewählt wurde.
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Innerhalb der Region Mittlerer Oberrhein bildet Karlsruhe ein Oberzentrum, von denen für ganz Baden-Württemberg nach dem Landesentwicklungsplan 2002 insgesamt 14 ausgewiesen sind. Das Oberzentrum Karlsruhe übernimmt auch für die Gemeinden Dettenheim, Eggenstein-Leopoldshafen, Graben-Neudorf, Linkenheim-Hochstetten, Pfinztal, Rheinstetten, Stutensee, Walzbachtal und Weingarten (Baden) die Funktion eines Mittelbereichs. Darüber hinaus gibt es auch Verflechtungen mit Gemeinden in südöstlichen Rheinland-Pfalz und im Nord-Elsaß in der Region Pamina (Palatinat, Mittlerer Oberrhein und Nord-Alsace). Klima
Karlsruhe verfügt über ein mildes Klima und hat im langjährigen Mittel daher auch lediglich 17,1 Eistage pro Jahr (Vergleich: München hat im Schnitt 38,8 Eistage pro Jahr).Nachbargemeinden
Stadtgliederung
Geschichte
Nach seiner Gründung war Karlsruhe zunächst Residenz der Markgrafen von Baden-Durlach und der Markgrafschaft Baden-Durlach. Ab 1806 Residenz der badischen Großherzöge. für die auf dem Reißbrett geplante Architektur von Karlsruhe ist der "Karlsruher Fächer": Das Schloss liegt im Zentrum eines Kreises, von dem aus fächerförmig Straßen in die Stadt nach Süden und Alleen durch den Hardtwald nach Norden verlaufen. Der klassizistische Architekt Friedrich Weinbrenner prägte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts das Stadtbild. Weitere Informationen zur Geschichte von Karlsruhe und zu Friedrich Weinbrenner finden Sie unter http://www.karlsruhe.de/Historie/stadtgeschichte-bild.htm.
siehe auch: PlanstadtReligionen
Politik
(Ober-)Bürgermeister
Nach Gründung des Schlosses 1715 entstand nahe dabei auch eine Siedlung, in welcher ab 1718 ein Bürgermeister eingesetzt wurde. Ab 1812 erhielten die Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister.Wappen
Städtepartnerschaften
Wirtschaft und Infrastruktur
In Karlsruhe befindet sich eine der fünf staatlichen Münzen, in denen die deutschen Euromünzen geprägt werden. Münzen, die in Karlsruher geprägt sind, tragen den Herkunftsbuchstaben "J". Die Karlsruher Münze wurde bereits 1827 gegründet.Verkehr
Der gesamte Geschäfts- und Tourismus-Flugverkehr wurde in diesem Zusammenhang in den Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden verlagert.
International
Ortsansässige Unternehmen
Messegelände
Medien
Radio: In der Kriegsstr. befindet sich das Studio Karlsruhe des Südwestrundfunks (SWR). Von hier wird das Regionalprogramm Badenradio ausgestrahlt.
Zudem befindet sich in der Kriegsstr. 130 das Karlsruhe-Studio des Radiosenders RPR (Rheinland Pfalz Radio), das redaktionell für den nordbadischen und südpfälzer Raum zuständig ist. http://www.radio-rpr.de/.
Als privater lokaler Anbieter sendet Hit1 - das Reporterradio [1], das von der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) noch als HitRadio RTL die Lizenz bekommen hat. Doch hat sich RTL Mitte 2003 zurückgezogen. Davor hatte die Frequenz der erfolgreiche Sender Die Welle.Bildung und Forschung
Gerichte
Mit dem Bundesverfassungsgericht und dem Bundesgerichtshof sitzen die beiden wichtigsten deutschen Gerichte in Karlsruhe. Außerdem gibt es in der ordentlichen Gerichtsbarkeit noch ein Oberlandesgericht (mit Generalstaatsanwaltschaft) sowie ein Amts- und ein Landgericht, die beide zum OLG-Bezirk Karlsruhe gehören. Ferner sitzen das Finanzgericht Baden-Württemberg und ein Verwaltungsgericht in Karlsruhe. Die Bundeswehr unterhält in Karlsruhe einige Kammern des Truppendienstgerichtes Süd, das seinen Hauptsitz in Ulm hat.Behörden
Karlsruhe ist Sitz der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder und verschiedener Landesbehörden, wie der Oberfinanzdirektion Karlsruhe und des Rechnungshofes Baden-Württemberg. Auch der Badische Gemeindeversicherungsverband, die Gemeindeprüfungsanstalt, der Landeswohlfahrtsverband Baden und der Kommunale Versorgungsverband Baden-Württemberg, Dienststellen des Innenministeriums, haben hier ihren Sitz. Weiterhin bestehen ein Oberschulamt und eine Forstdirektion in der Stadt. Auch die Landesversicherungsanstalt Baden-Württemberg und die Landesanstalt für Umweltschutz haben ihren Sitz in Karlsruhe.Internet
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Kulturpreise
Mundart
Die Karlsruher Mundart ist eine in den letzten drei Jahrhunderten entstandene Mischung aus den Dialekten der umliegenden Bevölkerungsgruppen. Vom Süden sind alemannische Einflüsse spürbar, vom Norden und Westen fränkische und im Osten sind die schwäbischen Gebiete nicht sehr weit, welche allerdings einen geringeren Einfluss auf den Dialekt haben.
Sprachwissenschaftlich gehört Karlsruherisch zu den süd-rheinfränkischen Dialekten, umgangssprachlich wird die Mundart allgemein als Badisch oder "Brigantendeutsch" bezeichnet.Theater
Orchester und Chöre
Veranstaltungszentren
Museen
Bauwerke
Regelmäßige Veranstaltungen
Sport
Fußball
Erfolgreichster Fußballverein der Stadt ist der Karlsruher SC, der im Wildparkstadion derzeit in der 2. Fußball-Bundesliga spielt. Größter Erfolg war der Deutsche Meistertitel des Vorgängervereins "Phönix Karlsruhe" im Jahre 1909.
Leichtathletik
Jährlich findet mit dem Fidelitas Nachtlauf ein Ultramarathon in Karlsruhe statt.Kulinarisches
Karlsruhe liegt an der Badischen Spargelstraße.Persönlichkeiten
Siehe Liste der Ehrenbürger von Karlsruhe und Söhne und Töchter der Stadt KarlsruheLiteratur
Weblinks
