KoÅ‚obrzeg Bedeutung, Erklärung und Definition.
| Kolberg (Kołobrzeg) | |
| Basisdaten | |
|---|---|
| Staat: | Polen |
| Verwaltungsbezirk: | Westpommern |
| Kreis: | Kołobrzeski |
| Einwohner: | 47.000 |
| Fläche: | 26,0 km² |
| Höhe: | ? m ü. NN |
| Postleitzahl: | 78-100 bis 78-106 |
| Telefonvorwahl: | (+48) 94 |
| Geografische Lage: | 54° 11' nördl. Breite 15° 34' östl. Länge |
| KFZ-Kennzeichen: | ZKL
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| Nächster int. Flughafen: | Flughafen Stettin |
| Heimseite der Stadt Kolberg | |
Kolberg (polnisch Kołobrzeg ) ist eine polnische Hafenstadt im Verwaltungsbezirk Westpommern - rund 100 km nordöstlich von Stettin und 200 km westlich von Danzig an der Ostseemündung der Persante gelegen. Kolberg ist Sol- und Kurbad, die Einwohner leben vorwiegend vom Fremdenverkehr und der Fischereiwirtschaft.
| Table of contents |
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2 Sehenswürdigkeiten 3 Personen 4 Partnerschaften 5 Gemeinde Kolberg 6 Weblinks |
Archäologischen Untersuchungen zufolge besteht bereits zwischen dem 7. und dem 8. Jahrhundert eine Siedlung, die der Ausbeutung der Salzquellen an der Mündung der Persante dient. Im Jahr 1000 wird Kolberg zuerst in einer Chronik des deutschen Bischofs Thiemar von Merseburg als Sitz eines Bistums unter dem Namen salsa Cholbergiensis erwähnt. Bischof ist Reinbern aus Sachsen.
1255 erhält Kolberg das Stadtrecht nach dem Lübischen Recht. Die Bürger leben vorwiegend vom Seehandel, dem Salzabbau und der Fischerei. 1300 wird mit dem Bau der Hauptkirche, dem heutigen Kolberger Dom, begonnen. 1361 wird Kolberg deutsche Hansestadt bei und verbleibt bis zum Jahre 1610 in der Hanse. In dieser Blütezeit der Stadt sind die Salzproduktion, der Salzhandel und der Fischfang die Haupteinnahmequellen Kolbergs und bringen viel Wohlstand.
Im 17. Jahrhundert entvölkert sich Kolberg durch den Dreißigjährigen Krieg und seine Auswirkungen. In der Folgezeit wird die Festung Kolberg mehrfach belagert, zuletzt 1807 durch die Truppen Napoleonss.
Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preußischen Staat nach dem Wiener Kongreß
gehörte die Stadt Colberg (damalige Schreibweise) 1816 zum Kreis Fürstenthum im Regierungsbezirk Cöslin (seit den 1920er Jahren: Köslin) in der preußischen Provinz Pommern. Mit Auflösung des Kreises Fürstenthum zum 1. September 1872 wurde Colberg Sitz des Landrates für den neuen Kreis Colberg-Cörlin.
Das 19. Jahrhundert ist gekennzeichnet durch einen langen wirtschaftlichen Aufschwung und die Entwicklung Kolbergs zu einem preußischen See-, Moor- und Solebad. 1872 wird die Festung auf kaiserliche Anordnung aufgehoben. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist die etwa 40 000 Einwohner große Stadt einerseits prosperierender Badeort, andererseits Sitz von preußiscen Heeresleitungsabteilungen mit zahlreichen Kasernen.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Name Colberg in Kolberg geändert. Am 1. Mai 1920 verließ die Stadtgemeinde Kolberg den Kreis Kolberg-Körlin und bildete seitdem einen eigenen Stadtkreis.
Bei den Kämpfen um die Stadt am Ende des Zweiten Weltkriegss wird Kolberg zu 90 Prozent zerstört. Nach der Vertreibung leben im Mai 1945 nur noch etwa 2.200 Deutsche in Kolberg. Die neu hinzuziehenden polnischen Bürger der in Kołobrzegs umbenannten Stadt müssen die vollständig zerstörte Infrastruktur neu aufbauen.
1950 leben etwa 7000 Menschen hier, 1960 sind es bereits 17 000. Ab 1975 erfolgt eine Wende in der Kolberger Baupolitik. Statt größerer Plattenbauten entstehen nun wieder vorwiegend kleinere Häuser auf dem alten, historischen Straßenraster.
Geschichte
Sehenswürdigkeiten
Personen
Siehe auch: Liste von SchlachtenPartnerschaften
Bad Oldesloe, DeutschlandGemeinde Kolberg
Die Landgemeinde (polnisch Gmina) Kolberg umfaßt eine Fläche von 145 km² und hat 7.500 Einwohner. Es gehören folgende 22 Ortschaften dazu:
Auf dem Gebiet der Gemeinde Kolberg liegt auch der nahe der Ostsee gelegene Kamper See (polnisch: Jezioro Resko Przymorskie), der ein beliebtes Erholungs- und Angelzentrum ist. Die Gmina pflegt eine Partnerschaft mit der Gemeinde Ferdinandshof in Mecklenburg-Vorpommern. Die Stadt Kolberg selbst gehört der Gmina nicht an, sie bildet eine eigene Stadtgemeinde.
