Erklärung, Beschreibung und Bedeutung über Meteorologie

Meteorologie Bedeutung, Erklärung und Definition.

Die Meteorologie ist ein Teilgebiet der Physik. Sie wird in vielen UniversitĂ€ten als Teil der Geowissenschaften verstanden. Das heutige VerstĂ€ndnis der Meteorologie ist allerdings eher "Physik von AtmosphĂ€ren". Es steht ausdrĂŒcklich die Mehrzahl hier, weil man auch an Raumklimata, extraterrestrischen AtmosphĂ€ren oder AtmosphĂ€ren lĂ€ngst vergangener Zeiten interessiert ist. Viele Methoden, Herangehensweisen und Ideen, entspringen der allgemeinen Fluiddynamik und finden weitere Anwendung in Meereskunde, Geophysik und Ingenieurwissenschaft. Hinzu kommen "Chemie der AtmosphĂ€ren", sowie beschreibende Klimatologie.

Die Meteorologie ist abgesehen von der Wetterbeobachtung eine junge Wissenschaft. Sie besitzt einen außerordentlich interdisziplinĂ€ren Anspruch, sie vereint sehr viele verschiedene Wissenschaften in sich.

Die wissenschaftlichen Fachgebiete, die von der Meteorologie genutzt bzw. berĂŒhrt werden, sind unter anderen:

Die Meteorologie selbst lĂ€sst sich nach verschiedenen Richtungen unterteilen. Dies sind bspw. Meso- und Mikrometeorologie, Theoretische Meteorologie, Technische Meteorologie (Schadstoffausbreitung), Wolkenphysik, Synoptik mit Wettervorhersage (kurz- und mittelfristig, (Deutscher Wetterdienst), European Center for Medium Range Weather Forecasting)), Ozeanographie, Glaziologie, Satellitenmeteorologie (Deutsches Zentrum fĂŒr Luft- und Raumfahrt), extraterresstrische Meteorologie (MarsatmosphĂ€re Projekt MAOAM am Max Planck Institut fĂŒr Aeronomie), Klimatologie, Hydrologie.

Die Zusammenstellung ist nicht vollstÀndig. Insbesondere beschÀftigt sich die Meteorologie NICHT nur mit der TroposphÀre. AtmosphÀrische Forschung wird heutzutage bis zu 150 km hinauf betrieben. Dabei werden alle SphÀren untersucht (TroposphÀre, StratosphÀre, MesosphÀre, ThermosphÀre etc).

Ein wichtiges Hilfsmittel fĂŒr Meteorologen bildet heutzutage die Satelliten. Damit lassen sich globale ZusammenhĂ€nge ermitteln. Um mit Satellitendaten arbeiten zu können, ist es notwendig weit reichende Kenntnisse in der Datenverarbeitung zu haben. Satellitendaten können als Grundlage fĂŒr die Klimatologie genutzt werden. Immer hĂ€ufiger werden solche Daten jedoch benutzt, um Erkenntnisse ĂŒber Regionen zu erhalten, die keiner anderen Messmethode zugĂ€nglich sind. Ein Beispiel sind hier NiederschlagsschĂ€tzungen oder Windgeschwindigkeitsbestimmungen aus Satellitendaten ĂŒber den Ozeanen. Dort hat man kein enges Messnetz zur VerfĂŒgung. Daten stammen hier bspw. aus Schiffs- oder Bojenmessungen. Kenntnisse ĂŒber die VerhĂ€ltnisse hier können jedoch zu einer Verbesserung der Gesamtvorhersagen von Niederschlag an KĂŒsten fĂŒhren. Dies ist bspw. fĂŒr die vom Monsun betroffenen LĂ€nder wie Indien eine wichtige Information.

Die Gewinnung von physikalischen GrĂ¶ĂŸen aus Messungen in verschiedenen Bereichen des elektromagnetischen Spektrums (Infrarot, Mikrowelle, Radar, Ultraviolett, sichtbar etc.) ist eine Herausforderung, die nur mit großem technischen Aufwand sowie durch Einsatz von Modellen gelingt.

Modelle gewinnen ihre Bedeutung dadurch, dass Meteorologen in der Regel kein Labor haben, in dem sie Messungen durchfĂŒhren können. Ausnahmen sind bspw. die Klimakammer AIDA des Forschungszentrums Karlsruhe und die Klimakammer am Forschungszentrum JĂŒlich. In den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts hat der Mathematiker Lewis Fry Richardson Methoden entwickelt mit Hilfe derer die enorme KomplexitĂ€t mathematischer meteorologischer Modelle angegangen werden kann. Diese sind heute noch hĂ€ufig die Grundlage meteorologischer Simulationen auf Supercomputern.

Es lassen sich verschiedene Arten von AtmosphÀrenmodellen grob unterscheiden: Strahlungstransfermodelle (bspw. KOPRA), Chemietransportmodelle (bspw. ECHAM) und dynamische Modelle. Der Trend geht jedoch zu integrierten Modellen oder "Weltmodellen", die die gesamte Natur nachzeichnen (SIBERIA 2).

Das Design der Modelle ist ebenso eine Herausforderung, wie die inhaltliche Gestaltung. Nur Modelle, die die Natur möglichst adĂ€quat beschreiben, sind in der Forschung sinnvoll einsetzbar. Da solche Modelle wegen der KomplexitĂ€t des modellierten Systems leicht ganze Rechenzentren beschĂ€ftigen können, ist die effiziente Algorithmik ein wichtiger Punkt bei der Entwicklung der Modelle, um die Rechenzeit und somit die Kosten ĂŒberschaubar zu halten.

Die Meteorologie ist eine moderne und wichtige Wissenschaft, die sich im weitesten Sinne mit allen Aspekten der Umwelt befasst.

Siehe auch: Ablation, Aeronomie, Altweibersommer, Azorenhoch, Islandtief, Globale ErwÀrmung, Klima, Wetter, Wettervorhersage, Fata Morgana, El Niño, Mistral, WindstÀrke, Eistag, Frosttag, Warmfront, Kaltfront, Okklusion

Table of contents
1 Meteorologische GrundgrĂ¶ĂŸen
2 Meteorologische MessgerÀte
3 Einsatz der Meteorologie
4 Weblinks

Meteorologische GrundgrĂ¶ĂŸen

Meteorologische MessgerÀte

siehe auch
MessgerÀte ..

Einsatz der Meteorologie

Weblinks

Wetterforum "Warum wird die Luft nach oben kĂ€lter?" Dies anders als ĂŒblich erklĂ€rt: viel einfacher, anschaulicher, direkter. Sehr gute deutsche Webseite fĂŒr Wetterkarten (auch Ă€ltere), Vorhersagediagramme und Satellitenbilder mit dem wohl meistbesuchten deutschsprachigen Diskussionsforum fĂŒr Hobbymeteorologen, Chat, Bildergalerie und vielem mehr. Wetterlexikon MeteorologieLinks Internetseite des Meteorologischen Instituts der UniversitĂ€t Hamburg Internetseite des Meteorologischen Instituts MĂŒnchen an der Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t Internetseite des Deutschen Zentrums fĂŒr Luft- und Raumfahrt Weltdatenzentrum fĂŒr Fernerkundungsdaten Deutscher Wetterdienst European Organisation for the Exploitation of Meteorological Satellites Europaen Center for Medium Range Weather Forecasts National Institute of Oceanography, Goa, Indien Wetterstatistik Wetterstation Wetterlexikon


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