Erklärung, Beschreibung und Bedeutung über Milton Friedman

Milton Friedman Bedeutung, Erklärung und Definition.

Milton Friedman (* 31. Juli 1912 in Brooklyn/New York) ist Professor an der Universität von Chicago. Er erhielt 1976 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften.

Table of contents
1 Vita
2 Überblick
3 Wichtige Werke
4 Siehe auch
5 Weblinks

Vita

  • 1928-1932 Wirtschaftswissenschaftliches Studium an der Rutgers University/New Jersey
  • 1932 Abschluss mit Diplom an der Universität Chicago
  • 1941-1943 Beschäftigt beim US-Schatzamt
  • 1946 Dissertation
  • 1946-1983 Professor an der Universität Chicago

Überblick

Friedman gilt als führender Vertreter des
Monetarismus. Im Zentrum seiner theoretischen Überlegungen steht, dass es eine feste langfristige Beziehung zwischen Geldmenge und Inflation gibt. Damit ist für ihn Inflation ein rein monetäres Phänomen, dem die Zentralbank durch eine strikte Kontrolle der Geldmenge begegnen kann. Er Griff die Idee Walter Euckens auf, Geschäftsbanken eine 100-prozentige Mindestreserve vorzuschreiben.

Zugleich lehnt er die Finanzpolitik als Instrument der Nachfragesteuerung ab. Inflation entsteht nach seiner Theorie immer dann, wenn die Geldmenge schneller wächst als die Wertschöpfung in der Realwirtschaft. Staatliche Ausgaben zur Ankurbelung der Wirtschaft würden mittelfristig verpuffen. Die von Keynes entwickelte antizyklische Fiskalpolitik zur Abfederung der Konjunkurschwankungen könne deshalb nicht funktionieren. Zwei seiner wesentlichen Beiträge zur ökonomischen Debatte sind "Die quantitative Theorie des Geldes" und "The expectations-augmented Phillips Curve".

Als Vertreter des Liberalismus steht die Freiheit des Einzelnen im Zentrum der Argumentation Friedmans. Er hält die freie Wahl des Einzelnen zwangsläufig für nutzenbringender als Regelungen des Staates. Somit unterstützt er eine Reduzierung der Staatsquote, freie Wechselkurse, stetiges Geldmengenwachstum, den Wegfall staatlicher Handelsbeschränkungen, die Aufhebung von Beschränkungen zu regulierten Berufsgruppen und eine Reduzierung staatlicher Fürsorge.

Friedman stellte auch die Luxusguthypothese des Geldes auf.

Er griff in den 1960er Jahren die Idee der negativen Einkommensteuer von Juliet Rhys-Williams aus den 1940er Jahren auf.

Wichtige Werke

  • 1962 Capitalism and Freedom
  • 1969 Optimum Quantity of Money and other Essays
  • 1984 Tyranny of the Status Quo

Siehe auch

Weblinks


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