Nervus musculocutaneus Bedeutung, Erklärung und Definition.
Der Nervus musculocutaneus ("Muskel-Haut-Nerv") ist ein Abzweig des Plexus brachialis. Er bezieht beim Menschen Fasern aus dem 5.-7. Halssegment (C5-C7) des Rückenmarks, bei Haustieren aus C6-C8. Bei den Huftieren verbindet er sich am Oberarm mit dem Nervus medianus (sog. Ansa axillaris).
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2 Hautast 3 Lähmung |
Beim Menschen wird dieser Hautast als Nervus cutaneus antebrachii lateralis bezeichnet. Er innerviert die speichenseitige (radiale) Partie des Unterarms sensibel.
Bei Haussäugetieren wir der Hautast als Nervus cutaneus antebrachii medialis bezeichnet. Er innerviert die Haut medial am Unterarm, bei Huftieren reicht sein Innervationsgebiet bis zum Fesselgelenk, umfasst also auch den dorsomedialen Teil des Vordermittelfußes.
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Der Nervus musculocutaneus innerviert die Beuger des Ellbogengelenks:
sowie den
Hautast
Nach Abgabe der Muskeläste tritt der Nerv zwischen Musculus biceps brachii und Musculus brachialis an die Oberfläche.Lähmung
Eine Schädigung des Nerven führt zu einem Ausfall der Beugung des Ellbogens. Bei Tieren äußert sich das als leichte Gangstörung. Beim Menschen kommt es auch zu Störungen bei der Supination. Zudem kommt es zu Sensibilitätsausfällen im entsprechenden Hautgebiet.
