Otosklerose Bedeutung, Erklärung und Definition.
Die Otosklerose ist eine Erkrankung des Mittel- beziehungsweise Innenohres, im speziellen des knöchernen Labyrinths.
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2 Auftreten 3 Symptome 4 Diagnostik / Befunde 5 Therapie 6 Geschichtliches 7 Quellen |
Die genaue Ursache ist noch nicht restlos geklärt. Diskutiert werden ein autosomal-dominanter Erbgang mit variabler Penetranz, virale Infektionen (Masern) sowie hormonelle Einflüsse.
Es kommt, infolge von Resorption des normalen, sowie Bildung eines zu Beginn stark vaskularisiertem und später sklerotisch-kompaktem Knochenmaterials, zu Umbauprozessen im Innenohr.
Hauptlokalisation ist der Bereich des ovalen Fensters, wodurch es zu einer Fixierung des Steigbügels (= Stapesankolyse) kommt. Daher können die Schallwellen von der Gehörknöchelchenkette nicht mehr auf die Schnecke des Innenohres übertragen werden.
In erster Linie sind Frauen (etwa doppelt so häufig wie Männer) der weißen Bevölkerung, im Alter zwischen 20 und 40 Jahren betroffen.
Etwa 1 % der Weißen sind symptomatisch erkrankt, allerdings ist die Otosklerose nicht bei allen Patienten gleich schwer ausgeprägt. Bei einem weitaus größerem Anteil dieser Bevölkerungsgruppe kann man histologisch, beginnende Veränderungen nachweisen, ohne dass Symptome auftreten.
In etwa 70 % der Fälle sind beide Ohren, üblicherweise aber unterschiedlich stark, betroffen.
konservative Methoden:
Der sicherlich berühmteste Patient mit Otosklerose war Ludwig van Beethoven. Im Jahre 1798 begannen die Gehörprobleme des Musikers, die schließlich im Jahre 1819 in vollständige Taubheit mündeten.
Literatur
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Auftreten
Symptome
Diagnostik / Befunde
Therapie
operative Methoden:Geschichtliches
Quellen
Internet
