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Rosalind Franklin
Rosalind Elsie Franklin (* 25. Juli 1920 in London; † 16. April 1958 ebenda) war eine Biochemikerin und Spezialistin fĂŒr die Röntgenstrukturanalyse von kristallisierten MakromolekĂŒlen. Als Wissenschaftlerin leistete sie weitreichende Forschungsarbeiten zur Struktur von Kohlen und carbonisierten Kohlen sowie von Viren. Ihre wichtigsten Forschungsergebnisse, nĂ€mlich die Röntgenbeugungsdiagramme der DNA und deren mathematische Analyse, trugen wesentlich zur AufklĂ€rung der Doppelhelixstruktur der DNA bei. ...Artikel lesen
Linus Carl Pauling
In den 1930er Jahren begann Linus Carl Pauling mit der Veröffentlichung von AufsĂ€tzen ĂŒber die Natur von chemischen Bindungen, die 1939 in seinem berĂŒhmten Buch "Die Natur der chemischen Bindung" (Originaltitel: "The Nature of the Chemical Bond") veröffentlicht wurden. Vor allem fĂŒr seine Arbeiten auf diesem Feld erhielt er 1954 den Nobelpreis fĂŒr Chemie "fĂŒr seine Forschungen ĂŒber die Natur der chemischen Bindung und deren Anwendung zur Erhellung der Strukturen von komplexen Substanzen". ...Artikel lesen
Panspermie
Aufnahme eines Details des Meteoriten ALH84001]] Als Panspermie bezeichnet man die Hypothese, dass sich einfache Lebensformen ĂŒber große Distanzen durch das Universum bewegen und so die AnfĂ€nge des Lebens auf die Erde gelangten. Die BefĂŒrworter versuchen mit dieser Hypothese den nach ihrer Auffassung bestehenden Widerspruch zwischen der hohen KomplexitĂ€t des Lebens auf der einen Seite und der vergleichsweise kurzen Zeit fĂŒr seine Entstehung auf der anderen Seite zu begegnen. Die Panspermie wird jedoch bisher von den meisten Wissenschaftlern als reine Spekulation betrachtet, da die Erde der einzige bekannte Ort im Universum ist, auf dem Leben nachgewiesen werden konnte. ...Artikel lesen
Ethen
Ethen (frĂŒher Ethylen beziehungsweise Äthylen) ist ein farbloses, sĂŒĂŸlich riechendes Gas. Es ist das einfachste Alken (ungesĂ€ttigte Kohlenwasserstoffe mit einer Kohlenstoffdoppelbindung) und in der chemischen Industrie sowie als Phytohormon von hoher Bedeutung. Ab 1795 wurde Ethen Olefingas genannt, weil es durch Reaktion mit Chlor das ölige 1,2-Dichlorethan bildet, welches zum ersten Mal 1785 von vier niederlĂ€ndischen Chemikern synthetisiert wurde. ...Artikel lesen
Nesselzelle
Die Nesselzellen, auch als Nematocyten oder Cnidozyten bezeichnet, sind ein spezieller Zelltyp, der ausschließlich bei den Nesseltieren (Cnidaria) zu finden ist. Es handelt sich dabei um Zellen, die in der Ă€ußeren Schicht (Epidermis) der Tiere eingebettet sind und zum Beutefang oder zur Abwehr von Feinden oder Konkurrenz eingesetzt werden können. Bei Reizung wird ein Nesselschlauch ausgeschleudert, der hĂ€ufig ein hochwirksames Gift in das Opfer injiziert. ...Artikel lesen
DesoxyribonukleinsÀure
Die DesoxyribonukleinsĂ€ure (engl. und internat. DNA, dt. DNS) ist ein sehr großes MolekĂŒl, das als TrĂ€ger der Erbinformation dient. Anhand dieser Information, die in einer bestimmten Form, dem genetischen Code, in die DNA eingeschrieben ist, werden Proteine produziert. Das MakromolekĂŒl ist aus den chemischen Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Phosphor und Stickstoff zusammengesetzt. ...Artikel lesen
Taxon
Als Taxon (Plural Taxa) bezeichnet man in der Biologie eine systematisch benannte Gruppe von Lebewesen. Die wissenschaftliche Benennung von Taxa ist Aufgabe der Taxonomie, die sich wiederum auf die Ergebnisse der biologischen Systematik stĂŒtzt. Unterschiedliche systematische Vorstellungen fĂŒhren zu unterschiedlichen taxonomischen AnsĂ€tzen und damit zu alternativen Ergebnissen bei der wissenschaftlichen Benennung von Taxa. Aus traditionellen GrĂŒnden erhalten diese bis heute Namen, welche an die lateinische oder griechische Sprache angelehnt sind. ...Artikel lesen
Anna Maria Sibylla Merian
Anna Maria Sibylla Merian (* 2. April 1647 in Frankfurt am Main, † 13. Januar 1717 in Amsterdam) war Naturforscherin und KĂŒnstlerin. Aufgrund ihrer sehr detailreichen Beobachtungen zur Metamorphose der Schmetterlinge und deren Dokumentation gilt sie als eine bedeutende Vertreterin der damals noch weitgehend unbekannten modernen Entomologie. Das Werk von Anna Maria Sibylla Merian ist in vielerlei Hinsicht bedeutungsvoll. So war es zu ihrer Zeit sehr unĂŒblich, dass sich ĂŒberhaupt jemand mit den als "Teufelsgetier" verrufenen Insekten beschĂ€ftigte. Die Metamorphose der Tiere war entsprechend weitgehend unbekannt, die gĂ€ngige Annahme war, dass die Tiere spontan in Schlamm entstehen. ...Artikel lesen
Hecke
Eine Hecke (v. althochdeutsch hegga = hegen, einhegen, umzĂ€unen, ags. hecg, engl. hedge, franz. haie, all diesen Begriffen ist derselbe Wortstamm "hag" zu eigen) ist ein Aufwuchs dicht beieinander stehender und stark verzweigter StrĂ€ucher oder BĂŒsche. Die Silbe heck bedeutet beschĂŒtzen, behĂŒten, Hecke und beschreibt die Abgrenzung eines Ortes im Allgemeinen oder durch eine Heckenumpflanzung im Speziellen. ...Artikel lesen
Polymerase-Kettenreaktion
Die Polymerase-Kettenreaktion (Polymerase Chain Reaction, PCR) ist eine Methode, um DesoxyribonukleinsĂ€ure (DNA) zu vervielfĂ€ltigen, ohne dafĂŒr lebende Organismen, wie z.B. Colibakterien oder Hefe zu verwenden. Sie wurde Anfang der 1980er Jahre von Kary Mullis erfunden, wofĂŒr er den Nobelpreis fĂŒr Chemie erhielt. ...Artikel lesen
Winterschlaf
Als Winterschlaf bezeichnet man einen schlafĂ€hnlichen Zustand, in den bestimmte endotherme oder homoiotherme Tiere - manche SĂ€ugetiere und wenige Vögel - unter Herabsetzung ihrer Körpertemperatur wĂ€hrend der kalten Jahreszeit verfallen. Einzelne SĂ€ugetiere (wie die FledermĂ€use) halten einen unterbrochenen Winterschlaf, andere (wie der SiebenschlĂ€fer, die Haselmaus, der Igel, der Hamster, das Murmeltier oder das Ziesel) einen lang andauernden Winterschlaf mit höchstens kĂŒrzeren Unterbrechungen. ...Artikel lesen
Chromosom
Ein Chromosom (von gr. chromos: Farbe und soma: Körper, also anfÀrbbares Körperchen) ist ein langer, kontinuierlicher Strang aus DesoxyribonukleinsÀure (DNA), der - als Doppelhelix um eine Vielzahl von Histonen (Kernproteinen) herumgewickelt und mehrfach zu einer kompakten Form spiralisiert - zusammen mit anderen Chromosomen wÀhrend der Kernteilung einer eukaryontischen Zelle sichtbar wird und viele Gene enthÀlt. Die Chromosomen wurden 1842 von Carl Wilhelm von NÀgeli entdeckt, jedoch als "transitorische Zytoblasten" missdeutet. 1910 zeigte Thomas Hunt Morgan, dass die Chromosomen die TrÀger der Gene, also der Erbinformation, sind. ...Artikel lesen
Gen
Ein Gen ist, allgemein gesprochen, eine Erbanlage, ein TrÀger von Erbinformation, der durch Reproduktion an die Nachkommen weiter gegeben werden kann. Die Bedeutung des Wortes "Gen" unterscheidet sich jedoch nach Kontext und wissenschaftlicher Disziplin. Der Begriff "Gen" wird in der "klassischen" Genetik, der Molekulargenetik, der Evolutionsbiologie und Populationsgenetik gebraucht. ...Artikel lesen
Totholz
Totholz (Moderholz; Biotopholz) wird insbesondere im Biotop- und Artenschutz als Sammelbegriff fĂŒr abgestorbene BĂ€ume oder deren Teile verwendet. Grob unterteilt wird dabei zwischen stehendem Totholz, also noch nicht umgefallenen abgestorbenen BĂ€umen oder deren Teilen und liegendem Totholz, das bereits auf dem Erdboden liegt. Stehendes Totholz ist seltener, bietet meist eine grĂ¶ĂŸere Vielfalt an Standortfaktoren und ist daher ökologisch besonders wertvoll. Der Begriff "Totholz" wird hier in einem erweiterten Sinne gebraucht, er schließt hier auch (kleinrĂ€umig) geschĂ€digte, kranke oder absterbende BĂ€ume, StrĂ€ucher und deren Teile ein. ...Artikel lesen
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