Erklärung, Beschreibung und Bedeutung über Redewendung

Redewendung Bedeutung, Erklärung und Definition.

Eine Redewendung (auch: idiomatische Wendung) ist eine Verbindung von zwei oder mehr Wörtern ("feste Wortverbindungen"), die in der exakten Reihenfolge ihres Erscheinens eine Einheit bilden wie z.B. die "sieben Weltwunder". Es handelt sich um den Spezialfall eines Phraseologismus.

Diese Wendungen werden unterschieden von den Gruppen der freien (unfesten) Wortverbindungen und den losen Wortverbindungen.

Redewendungen sind ein fester Bestandteil der Umgangssprache. Oft enthalten sie rhetorische Figuren, vor allem Metaphern. Redewendungen können regional abhängig sein.

Literarische Zitate, die als Redewendungen Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden haben, werden als geflügelte Worte bezeichnet (siehe dort).

Table of contents
1 Beispiele für gebräuchliche Redewendungen (in Deutschland):
2 Schweizer Redewendungen
3 Siehe auch:
4 Weblinks

Beispiele für gebräuchliche Redewendungen (in Deutschland):

Schweizer Redewendungen

  • bachab schicken (in einer Abstimmung verwerfen)
  • jemandem geht der Knopf auf (jemandem geht ein Licht auf)
  • zu reden geben (für Gesprächsstoff sorgen)
  • in Tat und Wahrheit (in Wirklichkeit)
  • in einen Schal schreien (unter einer Decke stecken(Komplizentum);an einem Strang ziehen(das selbe Ziel verfolgen))
  • das ist mir wie Tanne oder Fichte(das ist mir einerlei; es scheint mir das selbe zu sein)
  • Füße pusten (1.etw. zusammen schaffen,gemeinsam arbeiten; 2. vorankommen; hart, engagiert, schnell arbeiten) z.B.: 1."Sie pusten Füße." (Sie arbeiten zusammen) 2."Lass uns mal Füße pusten!" (Lass uns mal reinhauen/ reinklotzen; Wir sollten härter arbeiten)
  • die Mäuse klauen (jmd. einen Streich spielen, Schabernack treiben)

Siehe auch:

Weblinks


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