Erklärung, Beschreibung und Bedeutung über Regelschule

Regelschule Bedeutung, Erklärung und Definition.

Allgemein bildende Schulen ist der Oberbegriff für die Gruppe der Regel- sowie die Gruppe der Sonderschulen. Gemeinsam ist beiden Schularten die Vermittlung von Allgemeinwissen im Gegensatz zur Vermittlung von Fachwissen an berufsbildenden Schulen oder Fachschulen.

Allgemein bildende Schulen im Überblick:

Von den allgemein bildenden Schulen gehören die Grundschule, die Hauptschule, die Realschule und das Gymnasium zur Gruppe der Regelschulen . Die zweite Gruppe bilden die verschiedenen Sonderschultypen.

Regelschule

Mit Regelschule werden allgemein bildende Schulen (Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium) bezeichnet, auf denen nach standardisierten Rahmen- und Stoffplänen "Regelunterricht" erteilt wird, der auf allgemein anerkannte Schulabschlüsse wie Hauptschulabschluss, Mittlere Reife oder Abitur zielt.

Die Regelschule steht der Sonderschule gegenüber. Beide Schulformen gehören zu den allgemein bildenen Schulen. In beiden Schulformen wird nach standardisierten Rahmen- und Stoffplänen Unterricht erteilt, der auf allgemein anerkannte Schulabschlüsse wie Hauptschulabschluss, Mittlere Reife oder Abitur zielt. Es gibt jedoch zusätzlich auch spezielle Abschlüsse für Geistig- oder Lernbehinderte. Der Unterschied besteht in der Schülerschaft, der Klassengrößen und der speziell ausgebildeten Lehrkräften (Sonderschullehrer). Weiterhin wird mit anderer, speziell auf die Behinderung ausgelegten Methodik und Didaktik unterrichtet. So kommen z.B. an Schulen für Hörgeschädigte Gebärden zum Einsatz.

Behinderte Kinder können auch in die Regelschule integriert werden.

Nach den Diskussionen um PISA ist diese Form des standardisierten Unterrichts in die Kritik geraten, wonach er sich durch zu geringe Binnendifferenzierung und zu viel Auslese ("Sitzenbleiber", Sonderbeschulung) auszeichnet.

Mit Regelschule kann auch die allgemein bildende Schule gemeint sein, die in der Regel, dem Normalfall besucht wird. Dies sind (Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium) wohingegen die Sonderschule die Ausnahme ist. Berufsbildende Schulen werden nicht zwingend von jedem Schüler durchlaufen - man kann auch gleich Studieren - und sind somit auch nicht die Regel. Einen Unterricht nach standardisierten Rahmen- und Stoffplänen haben hingegen alle Schulen gemein.

Eine Besonderheit gibt es im Bundesland Thüringen und nur dort. Die Regelschule bezeichnet dort die Schulform der Klassen 5 bis 9 bzw. 10 (neben dem Gymnasium), in der der Hauptschulabschluss oder der Realschulabschluss erworben werden kann.

Schülerschaft der Regelschulen

Die Schüler, die eine Regelschule besuchen heißen Regelschüler.

Die Ausnahme bilden behinderte Schüler, die als Integrationsschüler anerkannt sind und eine Integrationsklasse einer Regelschule besuchen.

Eine besondere Form des Regelschülers ist ein Schüler mit einer Behinderung, die ihm nicht die Anerkennung als Integrationsschüler ermöglicht und das Recht zum Besuch einer Integrationsklasse einräumt. Dies sind z.B. Sinnesgeschädigte Schüler (blind, sehbehindert, schwerhörig, gehörlos), die gegebenenfalls die Möglichkeit haben durch den mobilen Dienst unterstützt zu werden.


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