Erklärung, Beschreibung und Bedeutung über Sankt Petersburg (Spiel)

Sankt Petersburg (Spiel) Bedeutung, Erklärung und Definition.

Sankt Petersburg ist ein Autorenspiel von Bernd Brunnhofer, der es 2004 in seinem Hans im Glück-Verlag unter dem Pseudonym Michael Tummelhofer herausgebracht hat. Sankt Petersburg wurde mit dem Deutschen Spiele Preis 2004 und einer Nominierung für das Spiel des Jahres 2004 ausgezeichnet.

Sankt Petersburg ist ein Kartenspiel im Brettspielformat, das die Entstehung der russischen Stadt Sankt Petersburg zum Thema hat.

Es werden zirka acht Runden mit jeweils vier Phasen gespielt. Zuerst kommen die grünen Handwerkerkarten. Sie kosten zwischen drei und acht Rubel, bringen dann aber pro Runde drei Rubel Ertrag.

Trotz 25 Rubel Startkapital beginnt das Spiel also mit Geldmangel. Denn die Investitionen in die Handwerker rentieren sich erst im Laufe des Spiels. Gegen Ende meint man sogar in Geld zu schwimmen – was nicht so gut ist. Denn man sollte rechtzeitig darauf achten, aus seinem Geld Siegpunkte zu machen.

Nach den Handwerkern kommt die Phase mit den blauen Gebäudekarten. Wenn ich diese Karten kaufe und auslege, geben sie mir in jeder Runde Siegpunkte. Dabei spenden mir die teuren Gebäude sogar überdurchschnittlich viele Punkte. Diese am Anfang zu bauen, wäre natürlich toll – denn je länger man eine Karte ausliegen habe, desto häufiger geht sie in die Wertung ein. Doch muss mann gleichzeitig darauf achten, finanziell nicht handlungsunfähig zu werden.

Nach den Gebäuden kommen die roten Karten, die Adeligen. Sie bringen Geld und gelegentlich auch Siegpunkte. Die große Stunde der Adeligen kommt erst nach Spielende. Denn wer dann möglichst viele unterschiedliche Adelige ausliegen hat, bekommt wertvolle Bonuspunkte.

In der vierten, der "bunten" Phase, stehen Karten zur Auswahl, mit denen bereits ausliegende Karten gewissermaßen "aufgestockt" werden können. Beispielsweise könnte ich aus einem Holzfäller eine Schreinerei machen.

Wichtig ist es, immer eine Phase vorausschauend zu spielen. Das Spielbrett bietet Platz für acht Karten. Pro Phase werden also immer nur so viele Karten zusätzlich ausgelegt, wie freie Plätze vorhanden sind. Das heißt, dass ich mir schon in der Phase zuvor überlege, wie viel Platz ich für neue Karten schaffe möchte.

Weblink

http://hans-im-glueck.de/


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