Schiffe Versenken Bedeutung, Erklärung und Definition.
Schiffe Versenken auch Schiffchen versenken oder Seeschlacht genannt ist ein Spiel mit einfachen Mitteln. Es besitzt strategische Elemente, auch wenn man die einfache Version nicht unbedingt als strategisch relevant bezeichnen kann.| Table of contents |
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2 Vorbereitung 3 Spielverlauf 4 Varianten 5 Versionen 6 Weblinks |
Zuerst fertigt man sich zwei 10x10 Kästchen große Pläne, die man an den Seiten mit Buchstaben (von A bis J) und an den oberen Rändern mit Zahlen (von 1 bis 10) versieht. Diese stellen einmal das eigene und dann das gegnerische Meer oder Kampfgebiet dar. In das eigene Meer trägt man nun, ohne dass der Mitspieler dies sieht seine Flotte ein. Dies geschieht, indem man Gebilde von unterschiedlicher Kästchenlänge einzeichnet. Über die Anzahl und Größe der Schiffe und über die Art der Platzierung sollten vor Spielbeginn Einigkeit herrschen. Hier gibt es verschiedene Regeln. Sehr häufig ist folgende:
Zubehör
Zum Spielen werden benötigt:
Vorbereitung
Verringert man die Anzahl der Kästchen pro Schiff jeweils um 1 (eine ebenfalls sehr häufig vorkommende Variante) erhöht sich die Fehlschussmöglichkeit und das Spiel dauert etwas länger. ( Spielzeit normalerweis etwa 15 - 30 Minuten.
Spielverlauf
Nun wird ausgelost wer beginnt. Derjenige der am Schuss ist gibt eine Koordinate an, wohin er zu feuern gedenkt, zum Beispiel C3. (Hier existiert auch eine Regel, dass jeder nacheinander eine Salve von 3 Schüssen abfeuern darf). Der andere sieht auf seinen Plan und gibt an , ob der Schuss ins Wasser ging oder ob ein Schiff getroffen wurde. Auch hier existieren alternative Regeln wie weiter verfahren wird. Entweder wird IMMER abwechselnd gefeuert oder man darf solange feuern, wie man ein Schiff getroffen hat. Die gelandeten Treffer und auch die Fehlschüsse verzeichnet man selbstverständlich in dem zweiten, bisher noch leeren 10er-Kästchen. Wer zuerst alle Schiffe versenkt hat ist der Sieger.
Varianten
In einer erweiterten Fassung erhalten die Spieler zusätzlich drei Minen (jeweils 1 Feld mit Kreis) und eine so genannte Küstenbatterie (3 Felder am Rand, die auch über Eck liegen dürfen). Die Regeln sind verschärft und verändern das gesamte Spiel.
- Man schießt im Salvenmodus und zwar so viele Schüsse, wie das größte noch vorhandene Schiff Kästchen hat (Ist also das Schlachtschiff noch da, darf man 4 Schüsse hintereinander abgeben. Besitzt man nur noch Kreuzer, dann eben nur 3).
- Außerdem sagt der Angreifer mit welchem Schiff er feuerte. Trifft er nämlich eine Mine, fliegt auch sein Schiff mit in die Luft.
- Die Küstenbatterie hat nur einen Schuss. Wenn dieser aber trifft, versinkt das getroffene Schiff sofort.
- Der Angegriffene gibt lediglich an was versenkt oder getroffen wurde, aber nicht wo sich das Schiff befand.
Versionen
Da dieses Spiel sehr einfach gestaltet werden kann, war und ist es bei Schülern und Studenten beliebt, um Langeweile oder Freistunden zu überbrücken. Wer das Spiel erfand ist nicht mehr eruirbar. Der Zeitpunkt der Enstehung liegt vermutlich Ende des 19. Jahrhunderts, es wird also seit Generationen gespielt. Im Laufe der Zeit sind auch Versionen von Verlagen auf den Markt gekommen. Hier gibt es sowohl die einfachen Varianten mit vorgefertigten Plänen als sogenanntes Reisespiel , aber auch vollelektronische Boards mit Ton- und Lichteffekten. Zu nennen wäre hier das Spiel Flottenmanöver 1972 von der Firma MB herausgebracht. Auch Sprechendes Computer Flottenmanöver von Hasbro und Naval Battle werben mit mehreren Schwierigkeitsstufen und interaktiven elektronischen Elementen. Ebenso existieren Versuche einer Verlagerung des Geschehens in den Weltraum mittels Raumschiffen und dreidimensionaler Koordinatentechnik die sich einiger Beliebtheit erfreuen.
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