Sirene (GerĂ€t) Bedeutung, Erklärung und Definition.
Eine Sirene wird hauptsĂ€chlich als GerĂ€t fĂŒr die Alarmierung der Feuerwehr aber auch fĂŒr die Zivilbevölkerung im Katastrophenfall verwendet. In Deutschland wurden die meisten Sirenen in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts abgebaut (Wegfall der WarnĂ€mter des Zivilschutz-Warndienstes). Dies wird inzwischen vielfach als Fehler angesehen, da die Warnmöglichkeit durch Sirenen damit auch fĂŒr zivile GroĂschadensfĂ€lle verloren gegangen ist.Sirenen werden oft auch von gröĂeren Firmen eingesetzt, um Arbeitsbeginn oder Pausen bekanntzugeben. Aber auch auf privaten HĂ€usern werden vermehrt Sirenen in Verbindung mit Alarmanlagen gegen Einbruch oder Feuer montiert.
Auch bei Kraftfahrzeugen werden die Alarmanlagen mit einer elektronischen Sirene verwendet.
Durch eine bestimmte Kombination von Ein- und Ausschalten der Sirene kann man Signale mit bestimmten Bedeutungen erreichen (Ă€hnlich dem Morsealphabet). Dieses Signale werden durch die Verordnung ĂŒber öffentliche Schallzeichen eindeutig bestimmt.
Es gibt mechanische und elektronische Sirenen.
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2 Elektronische Sirene 3 Weblinks |
Bei einer mechanische Sirene wird eine schaufelradÀhnliche Scheibe durch einen Elektromotor gedreht. Um diese Scheibe ist ein unterbrochenes GehÀuse angeordnet. Durch das Drehen der Scheibe wird der entstehene Luftstrom laufend abgeschnitten und erzeugt einen Ton. Die Tonhöhe hÀngt von der Drehzahl und der Zahl der Schaufeln der Scheibe ab. Die Sirene heult mit einer LautstÀrke von 129 Db und 420 Hz. Ihr Ton reicht 6 km weit, Gegenwind senkt den Wert auf 1 bis 3 km .
Durch das Anlaufen und Auslaufen des Motors ergibt sich ein höher und tiefer werdender Ton.
Es gibt auch kleine handgetriebene Sirenen, die auch bei Stromausfall verwendet werden können.
Eine Flashanimation zum Funktionsprinzip der so genannten "Lochsirene" findet man hier:[1]
Wie mit einem Lautsprecher kann man auch mit einem elektronischen VerstÀrker den Ton erzeugen. Mit einer Steuerung kann man ebenfalls das Auf- und Abschwellen der mechanischen Sirene nachempfinden.
Der Vorteil der elektronischen Sirene ist, dass es keine bewegten Teile gibt. Sie ist leichter und benötigt weniger Strom. Durch einen einfachen Akku kann man sie auch stromsicher machen. AuĂerdem kann man die einzelnen Schalltrichter in gewĂŒnschte Richtungen drehen und so bestimmte Gebiete besser oder schwĂ€cher beschallen.
In manchen LĂ€ndern wird eine Alarmsirene auch auf Einsatzfahrzeugen allein statt dem Folgetonhorn oder kombiniert mit diesem verwendet.
Private Sirenen gibt es bei Alarmanlagen, um einen Einbruch zu signalisieren.
Siehe auch:
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