Sozialpsychologie Bedeutung, Erklärung und Definition.
Die sozialwissenschaftliche Disziplin Sozialpsychologie wird häufig der Soziologie oder Psychologie zugerechnet, oft aber auch als eigenständiges Forschungsgebiet aufgefasst.Sie beschäftigt sich mit der Analyse des individuellen Verhaltens unter dem Einfluss sozialer Faktoren. Schwerpunktmässig geht sie dabei von den psychischen Grundfunktionen aus (Wahrnehmung, Motivation, Verhalten) und ihre Beeinflussung durch Andere. Beispiel für Untersuchungsgegenstände der Sozialpsychologie sind: interpersonale Attraktivität, Konformität in Gruppenn, persuasive Kommunikation, Attribution, Emotion bzw. Emotionstheorien, Vorurteile...
Es lassen sich u.a. zwei verschiedene Ansätze in der Sozialpsychologie ausmachen: die "soziologische Sozialpsychologie", die v.a. in Europa verbreitet ist, und die "soziale Kognition" (social cognition), die v.a. in den USA verbreitet ist, aber auch zunehmend in Europa Fuß fasst. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Ansätzen besteht darin, dass die soziologische Sozialpsychologie stärker auf Inter- und Intragruppenprozesse fokussiert, während die soziale Kognition stärker auf das Individuum fokussiert.
Einige wichtige Pioniere der Sozialpsychologie:
- Kurt Lewin --
- Solomon Asch --
- Muzafer Sherif
- Stanley Milgram
- Aronson
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