Straße von Gibraltar Bedeutung, Erklärung und Definition.
Die Straße von Gibraltar ist eine der meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt, die täglich von ca. 300 Berufsschiffen durchfahren wird. Durch den ständig ostsetzenden Strom, hervorgerufen durch das etwa 1,4 m niedrigere Niveau des Mittelmeers gegenüber dem Atlantik, in Verbindung mit oft vorherrschenden Westwinden, die sich in der Straße durch Düsenwirkung verstärken, galt sie in der Antike als unbezwingbar und als das Ende der Welt.
Seit einigen Jahren bestehen Pläne zum Bau einer Brücke um Afrika und Europa zu verbinden. Diese Brücke sollte die längste Brücke der Welt werden und eine völlig neue Konstruktion aufweisen, eine Mischung aus Hänge- und Schrägseilbrücke. Die Brückenpfeiler müssen mit speziellen Vorrichtungen vor einer möglichen Kollision mit Schiffen geschützt werden.
Obgleich eine extreme technische Herausforderung, wirkt das Projekt nahezu bescheiden gegenüber Plänen des deutschen Architekten Hermann Sörgel, der zwischen 1928 und 1952 durchaus ernsthaft den Bau eines gigantischen Staudammes in dieser Meerenge erwog, um nach teilweiser Trockenlegung des Mittelmeeres Europa und Afrika zu einem durchgängigen Kontinent Atlantropa zu verbinden.Geplantes Brückenprojekt über die Straße von Gibraltar
