Triptan Bedeutung, Erklärung und Definition.
Triptane sind neuartige Arzneistoffe zur Akutbehandlung der Migräne und des Cluster-Kopfschmerzes. Sie sind Analoga des blutgefäßkontrahierenden Serotonins (5-Hydroxytryptamin). Ihr Wirkmechanismus beruht auf einer selektiven Stimulierung von 5-HT1B/1D-Rezeptoren.
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2 Pharmakologie 3 Arzneistoffe 4 Literatur |
Erste Modifikationen ausgehend von dem nichtselektiv wirksamen Serotonin lieferten durch Einbringung einer Sulfonamidstruktur den selektiven 5-HT1B/1D-Rezeptoragonisten Sumatriptan. Dieses Strukturmerkmal wurde auch bei zahlreichen neueren Triptanen ("Triptane der 2. Generation") beibehalten. Durch Variation der Substituenten und der Lipophilie wurden hauptsächlich pharmakokinetische Parameter verändert, während das Wirkprofil weitgehend unbeeinflusst blieb.
Das derzeit potenteste Triptan ist das Frovatriptan, das formal als ein ringgeschlossenes 5-Carboxamidotryptamin angesehen werden kann.
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Alle auf dem Markt befindlichen Triptane leiten sich strukturell vom Serotonin und vom 5-Carboxamidotryptamin ab.Pharmakologie
Anwendungsgebiete
Triptane werden zur Therapie akuter Migräneanfälle mit und ohne Aura als Mittel der ersten Wahl eingesetzt. Darüber hinaus zeigen sie in der Behandlung des Cluster-Kopfschmerzes klinische Wirksamkeit.Wirkmechanismus
Triptane sind wie Serotinin Agonisten an 5-HT1B/1D-Rezeptoren. Für die Wirksamkeit der Triptane werden drei Mechanismen diskutiert, die mit einer Aktivierung dieser Rezeptoren assoziiert werden:
Darüber hinaus zeigen einige Triptane, wie z.B. Sumatriptan, agonistische Wirksamkeit an 5-HT1F-Rezeptoren. Eine Aktivierung dieser Rezeptoren führt ebenfalls zu einer Hemmung der Freisetzung entzündlicher Peptide, nicht aber zu einer Gefäßverengung zerebraler Blutgefäße.Nebenwirkungen
Wechselwirkungen
Arzneistoffe
Derzeit werden in Deutschland folgende Triptane therapeutisch angewendet:
Literatur
