Erklärung, Beschreibung und Bedeutung über Y

Y Bedeutung, Erklärung und Definition.

Dieser Artikel befasst sich mit dem Y des lateinischen Alphabet. Für das Y des griechischen Alphabet siehe Ypsilon.


Y bzw. y ist der 25. Buchstabe des lateinischen Alphabets und in manchen Sprachen ein Vokalbuchstabe (so auch im Deutschen, auch wenn er unter bestimmten Bedingungen konsonantisch ausgesprochen wird), in manchen ein Konsonantenbuchstabe. Der Buchstabe Y hat in deutschen Texten eine durchschnittliche Häufigkeit von 0,04%. Er ist damit der 24.-häufigste Buchstabe in deutschen Texten.

Table of contents
1 Aussprache
2 Herkunft
3 Bedeutungen
4 Literatur
5 Weblinks

Aussprache

Gewöhnlich gilt, dass bei griechischen Fremdwörtern das "Y" als [y] (Ü - Ypsilon, Xylophon, Polynom etc.), bei englischen Fremdwörtern (meist Wortende) es als [i] (I - Party, Hobby), und am Wortanfang vor weiterem Vokalbuchstaben als [j] (J - Yen, Yoghurt, Yacht etc.) ausgesprochen wird.

Herkunft

Proto-semitischer
Waw-Zeichen
Phönizisches Waw Griechisches Ypsion Lateinisches Y

Das Ypsilon ist einer der jüngsten Buchstaben im lateinischen Alphabet und teilt sich einen Großteil seiner Geschichte mit dem U, dem V und dem W. Es hat seinen Ursprung im phönizischen Buchstaben Waw, der den Lautwert [v] hatte. Als griechische Alphabet wurde der Buchstabe als Ypsilon übernommen, der ursprünglich den Lautwert [u] hatte. Auf dem Weg über die Etrusker wurde daraus das lateinische U.

Bis zum 1. Jahrhundert v. Chr hatte sich infolge des Sprachwandels der Lautwert des griechischen Ypsilon jedoch gewandelt, es stand nun für den Laut [y]. Als die Römer um diese Zeit begannen, verstärkt griechische Begriffe zu verwenden, behalfen sie sich zuerst mit der Umschreibung mit U, fügten jedoch dann das Ypsilon an das Ende ihres Alphabets hinzu.

Im Deutschen und Lateinischen fand das Y allein in Fremdwörtern Aufnahme. Allerdings wurde der Buchstabe im 19. Jahrhundert im Rahmen einer Begeisterung für das antike Griechenland häufig anstelle des I gebraucht. Ein erhalten gebliebenes Relikt dieser Erscheinung ist der Name von Bayern, das vorher Baiern hieß. Im Englischen ging bei zahlreicher Aufnahme des Y in die Schreibweise die "Ü"-Aussprache seit dem Mittelalter gänzlich verloren. Es wird seither als W, I oder "ei" bzw. als Konsonant "J" (z.B. you) ausgesprochen.

Bedeutungen

Siehe auch: Artikel mit Kurznamen (Abbreviatur, auch Akronym), beginnend mit dem Buchstaben Y oder y

Literatur

  • Harald Haarmann: Geschichte der Schrift. Beck, München 2002 ISBN 3-406-47998-7

Weblinks


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